Psychische Belastungen und Stress

Belastungsskala: die Spitzenreiter

Laut einer repräsentativen Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK unter über 20 000 Beschäftigten (Wissenschaftliches Institut der AOK: Gesundheit am Arbeitsplatz, Bonn 2000) steht an der Spitze der als stark empfundenen psychischen Belastungen für

  • 36,6 Prozent der Beschäftigten die große Arbeitsmenge
  • 36,1 Prozent der Beschäftigten das Arbeitstempo
  • 33,7 Prozent der Beschäftigten die große Genauigkeit
  • 33,3 Prozent der Beschäftigten die ständige Aufmerksamkeit

Fast jeder vierte fühlt sich stark beeinträchtigt durch die hohe Fehlermöglichkeit und rund jeder fünfte Befragte durch die Eintönigkeit der Arbeit.

In einer neueren repäsentativen Umfragen der Initiative Neue Qualität der Arbeit INQA zur Frage "Was ist gute Arbeit?" zeigt sich eine deutliche Zunahme der Belastungsangaben der befragten Erwerbstätigen: 83 % berichten von hoher Komplexität, 68 % von Über- oder Unterforderung und 61 % von hoher Arbeitsintensität (Tatjana Fuchs u.a.: Kurzfassung des Forschungsberichts, Stadbergen 2006, www.inqa.de).

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