Wohlbefinden, Gesundheit und Prävention arbeits­bedingter Erkrankungen

Wohlbefinden ist das Ziel des Gesundheitsschutzes

Gesundheit im umfassenden Sinne schließt neben dem körperlichen auch das psychische und soziale Wohlbefinden des Menschen ein. Den engen Zusammenhang zwischen der Unternehmenskultur und der Gesundheit hat das wissenschaftliche Institut der AOK 2016 nachgewiesen.

Bild 1: Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit (Quelle: WidO, AOK 2016)

Zu Unternehmenskultur zählten bei dieser repräsentativen Befragung von 2000 Beschäftigten Faktoren wie soziale Rückendeckung und Führung („Das Unternehmen steht hinter seinen Mitarbeitern“), Lob und Wertschätzung, Beteiligung bei Entscheidungen und Information bei Veränderungen sowie freiwillige Sozialleistungen. Wie bedeutsam Fragen des Betriebsklimas nicht nur für psychische sondern auch für die körperliche Gesundheit sind, wird damit nachgewiesen.

Alle Faktoren bei der Arbeit beeinflussen das Risiko arbeitsbedingt zu erkranken. Die Einflüsse werden als Gefährdungen oder Belastungen (neutrale Einwirkungen) bezeichnet und die Auswirkungen in der Person sind durch Über- oder Unterforderung Fehlbeanspruchungen. Sie haben kurz- und langfristige Folgen.

Bild 2: Modell Belastungen – Beanspruchungen – Ressourcen (Bild Regine Rundnagel)

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