Mobbing am Arbeitsplatz

Was ist Mobbing?

Jemanden lächerlich machen, ihr oder ihm Informationen vorenthalten, tuscheln und Gerüchte streuen, und das über Wochen und Monate. Rund 1,5 Millionen Menschen erleben täglich in der Bundesrepublik diese Qualen am Arbeitsplatz.

Was ist Mobbing?

Mobbing kommt vom englischen "mob" für Meute, randalierender Haufen; "to mob" heißt pöbeln. Doch nicht jeder Krach, jede Streiterei, Schikane oder Ungerechtigkeit ist Mobbing.

Bild 1: Mobbing. (Bildquelle: Die Mitbestimmung, Heft 1/93)

Es bezeichnet die systematische Ausgrenzung und Erniedrigung eines anderen Menschen durch eine oder mehrere Personen. Diese feindseligen Angriffe geschehen mit einer gewissen Regelmäßigkeit, also mindestens einmal die Woche und über eine bestimmte Dauer, d.h. mindestens ein halbes Jahr. Wieviel Betroffene?

Laut Mobbing-Report, einer repräsentativen Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), werden derzeit 3 von hundert Beschäftigten am Arbeitsplatz drangsaliert, gedemütigt und schikaniert, also gemobbt. Bei zirka 37 Millionen Erwerbstätigen sind das über eine Millionen Menschen. Fachleute gehen von noch höheren Zahlen aus.

Typische Mobbing-Handlungen

Nach dem Mobbing-Report der BAuA leiden Mobbing-Opfer vor allem unter folgenden Verhaltensweisen (Mehrfachnennungen möglich)

Inhalt dieses Artikels

  1. Was ist Mobbing?
  2. Täter und Opfer
  3. Phasen und Ursachen
  4. Gegenmaßnahmen

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