Schreiben im virtuellen Büro der Zukunft

Ohne all zuviel Ablenkungen

Der virtuelle Raum, das heißt das Eintauchen in vollständig Computer generierte Welten, bietet das Potenzial, sich in einem virtuellen Büro auf wichtige Arbeiten zu konzentrieren, ohne dabei von äußeren Störfaktoren abgelenkt zu werden. Das ist Ziel der Forschung: Gemeinsam mit Microsoft Research und der Universität Cambridge forscht Professor Grubert daran, das virtuelle Büro der Zukunft Realität werden zu lassen. In dem Zeitschriftenartikel „The Office of the Future: Virtual, Portable and Global“, erschienen im IEEE Computer Graphics and Applications, beschreiben Jens Grubert und seine Kollegen die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg dorthin.

Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass die Nutzer*innen beim Interagieren im virtuellen Büro ihre Hände und Finger wahrnehmen. Denn ohne diese Wahrnehmung würde man „blind“ schreiben. Damit das gelingt, werden von bisherigen Techniken häufig aufwendige und teure Kamerasysteme genutzt. Professor Grubert schlägt als Alternative vor, Sensorik in die Tastaturen von Laptops einzubinden. Sie ermöglicht es, die Hände auf der Tastatur sichtbar zu machen.

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Coburg