Frauen arbeiten in wärmeren Büros besser

Studie mit 500 Studierenden

In Großraumbüros gibt es oft Unstimmigkeiten - auch wegen der Temperatur. Den einen ist es zu warm, den anderen zu kühl. Nun hat eine Studie mit 500 Berliner Studierenden herausgefunden, dass Frauen bei wärmeren Temperaturen leistungsfähiger sind und Männer weniger leisten. Dazu wurden die Studierenden in drei Kategorien bei Temperaturen von 16 bis 32 Grad getestet: In den Kategorien Kopfrechnen und neue Wörter aus einem Buchstabensalat bilden waren Frauen umso besser, desto höher die Temperatur war. Dagegen schnitten Männer immer schlechter ab, je höher die Temperatur stieg.

Insgesamt sagen die Wissenschaftler*innen aber selbst: Das war erst ein erster Schritt der Forschung und noch keine Grundlage, Büros umzubauen. Denn das Temperaturempfinden ist sehr individuell – neben geschlechtsspezifischen Unterschieden gibt es zum Beispiel noch altersbedingte und regionale.  

Quelle: WDR 5 "Quarks ­– Wissenschaft und mehr", Beitrag vom 23. Mai 2019