Damit es Betriebe auch tun

Psychische Gefährdungen ermitteln

Mit Hilfe der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz (§ 5) sollen arbeitsbedingte Belastungen ermittelt und reduziert werden. Befragt nach den beurteilten Gefährdungsarten zeigt sich, dass nur 41 Prozent aller Betriebe die psychische Belastung bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Lediglich jeder fünfte Klein- bzw. Kleinstbetrieb hat die Gefährdungsbeurteilung so umfassend durchgeführt. Und: Die Wahrscheinlichkeit, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, sinkt deutlich mit der Betriebsgröße. Je kleiner der Betrieb, umso seltener werden die psychischen Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt.

Das Faktenblatt ist abrufbar.

Informationen zur Gefährdungsbeurteilung hat LIA.nrw zusammengestellt.

Quelle: LIA.nrw