Corona: 12 Tipps für Betriebs- und Personalräte

Solidarisch durch die Krise

Zwölf Tipps hat das Team zusammengetragen. Es beginnt mit dem Tipp1: Lasst euch nicht verunischern - Ihr seid nicht allein.

In völlig neuen Situationen fühlen sich viele Menschen überfordert. Manche reagieren hektisch und handeln unüberlegt. Andere ignorieren den Ernst der Lage. Vor beidem solltet ihr euch und die Belegschaft schützen.

  • Es ist immer sinnvoll, die Situation in Ruhe zu analysieren. Krisen verlangen schnelles, aber bedachtes Handeln. Holt Euch Unterstützung und informiert euch und die Kolleg/innen, wenn sich unbekannte Anforderungen ergeben: Betriebs- und Personalräte haben das Recht, für ihre Arbeit Fachleute zu konsultieren.

  • Kolleg/innen mit Familienpflichten sind in der Pandemie besonders gestresst. Nutzt euer Mitbestimmungsrecht, um Entlastungen und flexible Ausnahmeregelungen für sie durchzusetzen. Dann können sie ihren Alltag auch in Lockdown-Phasen meistern.

  • Wichtig ist, dass ihr die Erfahrungen und den jeweiligen Bedarf eurer Kolleg/innen abfragt und einsammelt. Nicht für alle bedeutet die Krise das Gleiche. Tauscht euch mit anderen Betriebs- und Personalräten und eurer Gewerkschaft aus. Schließlich muss das Rad nicht immer neu erfunden werden.

  • Vereinbarungen mit der Geschäftsführung schaffen Verbindlichkeit und entlasten die Einzelnen. Bei Rechts- und Tariffragen helfen eure Gewerkschaften – und sie geben euch Rückendeckung. Fragt sie!

 Weitere Tipps sind hier zu finden.

Quelle: Vereinbarkeit von Familie & Beruf gestalten!, DGB