Burnout erstmals als "Syndrom" anerkannt

Keine Krankheit, aber Ausdruck von Stress am Arbeitsplatz

Anders als zunächst gemeldet hat das World Health Assembly in Genf, das höchste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation, Burnout nicht als Krankheit eingestuft. Wohl aber als Syndrom, das den Gesundheitszustand negativ beeinflusst. Mit Syndrom sei der weit verbreitete Belastungszustand durch Stress am Arbeitsplatz gemeint, der nicht erfolgreich verarbeitet werden könne, führt die Zeitschrift Gute Arbeit aus dem Bund-Verlag aus. Dieser Zustand werde ab 2022 mit drei Dimensionen erfasst: dem Gefühl (chronischer) Erschöpfung, zunehmend geistige Distanz oder eine negative Haltung zum eigenen Job sowie ein verringertes berufliches Leistungsvermögen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass das Burnout-Syndrom ausschließlich Phänomene im beruflichen Kontext beschreibe und nicht für andere Lebensbereiche verwendet werden soll. 

Quelle: Gute Arbeit, Bund-Verlag; WHO