30 Jahre Gute Arbeit

Eine Zeitschrift behauptet sich

Die erste Ausgabe erschien im Herbst 1989 unter dem Namen »Arbeit & Ökologie-Briefe«. Und drei Jahrzehnte danach fällt eine erstaunliche Aktualität ins Auge: Dass nämlich heute mehr denn je nicht nur die Frage hochbrisant ist, »wie« – unter welchen Bedingungen – die Menschen arbeiten. So heißt es in der Einleitung der Zeitschrift »Gute Arbeit« zum 30-jährigen Jubiläum.

Es werde auch immer wichtiger, schreiben die Autoren, »was« an Gütern und Dienstleistungen produziert werde und »wozu« – und wer darüber bestimme. »So ist die heutige Arbeitswelt nicht nur von hochgradig belastenden, oft auch zunehmend prekären und unsicheren Arbeitsbedingungen geprägt. Sondern es geht auch darum, ob und wie es gelingt, zu arbeiten und zu produzieren, ohne unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. Das ist durchaus im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes, wonach nicht nur Fragen des Arbeitsschutzes, sondern auch des Umweltschutzes zu den Aufgaben der Betriebsräte gehören. Fragen der Arbeitsökologie haben geradezu existenzielle Bedeutung gewonnen, auch für eine humane Arbeitspolitik – für die Interessenvertretungen, für die Gewerkschaften, für die Wissenschaft, für die Politik und alle gesellschaftlichen Akteure.«
Der gesamte Text ist in »Gute Arbeit« erschienen und hier nachzulesen.

Quelle: Gute Arbeit