Gebrauchstauglich­keit von Internet­seiten und Anwen­dun­gen in Browsern

Navigation

Um die Orientierung auf einer Webseite oder in einer Anwendung zu erhöhen, sollte eine Menüleiste verwendet werden, die (möglichst) alle Links zusammenfasst und die vor allem erwartungskonform und selbstbeschreibungsfähig strukturiert ist. Dies setzt natürlich wiederum eine gute Strukturierung der Information voraus. Im Text eingebettete Links führen zu einer weiteren Ebene oder zu einem anderen Dokument in der (Menü-)Struktur (oder zu einer anderen Webseite).

Darüber hinaus sollten weitere Gestaltungselemente eine Orientierung darüber bieten, wo man sich gerade befindet (z.B. in ein Pfad), wie man dahin gekommen ist (z.B. durch aussagekräftige Titel in der Verlaufsliste im Browser) und welche weiteren Navigationswege offen stehen.

Es gibt verschiedene Navigationsarten, die aufgabenangemessen angeboten werden sollten, z.B.:

  • Hierarchisch strukturierte Menüs in einer horizontalen Menüleiste, bei der weitere Menüebenen herunter oder herausklappen, entweder durch Positionieren der Maus oder auf Klick
Bild 1: Horizontales Menü der ARD-Seite, das auf Klick (!) herunter klappbar ist. Nach dem Herunterklappen kann man noch einmal ein Untermenü aufklappen, z.B. "Deutschland" (Quelle: ard.de); wichtig ist hier die Begrenzung auf drei Ebenen (große Menüs nur durch Positionieren der Maus aufzuklappen, ist eher unergonomisch)
    • Hierarchisch strukturierte Menüs, in denen die Menüebenen vertikal angezeigt werden (z.B. wie in ergo-online)
    Bild 2: Vertikales Menü von ergo-online; wie beim Menü der ARD-Seite sind auch hier insgesamt drei Ebenen durch Aufklappen anzeigbar
      • die gesamte Menüstruktur wird ohne aufzuklappen als sogenannte Sitemap angezeigt
      Bild 3: Anzeige der Sitemap in ergo-online

        Mehr als drei Ebenen sollten vermieden werden, ebenso zu viele zusätzliche Hyperlinks im Text zu Dokumenten oder Unterseiten, die nicht in der Menüstruktur angezeigt werden.