Grundsatz Fehlertoleranz

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Gesetze & Normen

Gesetze und Verordnungen

Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV): Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten; Anhang über an Bildschirmarbeitsplätze zu stellende Anforderungen (wurde seit Dezember 2016 durch die Arbeitsstättenverordnung Anhang 6 ersetzt)

Berufsgenossenschaftliche Information BGI 650/DGUV-I650: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze. Leitfaden für die Gestaltung. Verwaltungs-Berufsgenossenschaft 2007, Bundesverband der Unfallkassen

DGUV Information 215-450 Softwareergonomie

Normen

DIN EN ISO 9241-110:2008 Ergonomie der Mensch-System-Interaktion - Teil 110: Grundsätze der Dialoggestaltung

DIN EN ISO 9241-112:2015 Ergonomie der Mensch-System-Interaktion - Teil 112: Grundsätze der Informationsdarstellung

Literatur

Literatur

Schneider, W.: Ergonomische Gestaltung von Benutzungsschnittstellen - Kommentar zur Grundsatznorm DIN EN ISO 9241-110. 2. Vollständig überarbeitete Auflage. Beuth-Verlag, 2008.

Handlungshilfen für Benutzer

Wie können Benutzer Fehlertoleranz prüfen?

Als Benutzer kann man beispielsweise prüfen, ob es schwierig ist, Fehler zu beheben und wie lange man hierfür benötigt. Hat man das Gefühl, zu lange für das Beheben von Fehlern zu brauchen, dann sollte die Anwendung näher auf Fehlertoleranz untersucht werden. Weitere prüfbare Aspekte sind: Unterstützt die Anwendung die Korrektur von Fehlern (z.B. durch Erklärungen), oder muss man zu lange nach der fehlerhaften Eingabe suchen? Informiert das System in verstehbaren Fehlermeldungen? Gibt es die Möglichkeit, auch mit fehlerhafter Eingabe einen Dialog weiter zu bearbeiten.

HINWEIS:
Dieser Artikel soll beispielhaft darstellen, welche ergonomischen Maßnahmen in einer bestimmten Gestaltungskategorie berücksichtigt werden können. Natürlich gibt es noch viel mehr ergonomische Aspekte. Deswegen kann es erforderlich sein, zur Beurteilung und Verbesserung einer Benutzungsschnittstelle einen Usability-Experten hinzuzuziehen. Zusätzlich sollte auf die Qualität ergonomischer Maßnahmen und auf eine fachliche Ausbildung (z. B. ein Psychologiestudium mit Schwerpunkt Ergonomie) derjenigen Personen geachtet werden, die ergonomisch aktiv sind.

Inhalt dieses Artikels

  1. Grundsatz Fehlertoleranz