Drucker – gesund und sicher einsetzen

Druckertechnologien mit unterschiedlichen Auswirkungen

Laser-, LED-, Tintenstrahl- und Gel-Drucker haben unterschiedliche Techniken und Leistungsmerkmale. Die benötigte Druckqualität und Druckgeschwindigkeit sollte mitentscheiden, welcher Drucker für den Arbeitsplatz geeignet ist. Das gilt auch für den Leistungsumfang der Multifunktionsgeräte, die drucken, kopieren, faxen und scannen können. Die Auswirkungen auf die Arbeitsumgebung sind ebenso zu beachten, insbesondere wenn Geräte im Großraum aufgestellt werden sollen.

Seit Jahren werden die Emissionen von Feinstaub, Nanopartikeln sowie Ozon aus Laserdruckern und giftiger Tonerstaub kritisch diskutiert. Bei korrektem Umgang und richtiger Aufstellung ist die Gesundheitsgefahr gering, versichern die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Auch das Umweltbundesamt und die Bundesanstalt für Materialforschung sind in diese Debatte eingezogen. Das hat 2013 zur Verschärfung der Prüfkriterien beim Gütesiegel „Blauer Engel“ geführt, es wurde durch die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) ein Grenzwert für Nanopartikel (UFP) festgelegt, der nach dem Stand der Technik erreichbar ist.

Einen gesicherten Nachweis zwischen Laserdruckerabluft und Erkrankungen gibt es bisher nicht. Gütesiegel erleichtern die Auswahl bei der Beschaffung. Grundsätzlich gilt: je weniger Emissionen, desto besser. Aus diesem Grund sind alternative Druckertechnologien, wie Tintenstrahldrucker, eine Lösung zumindest für Einzelarbeitsplätze.