Anforderungen an die Ergo­nomie von Bildschirmen

Bildschirmarbeit gehört für zwei Drittel der Beschäftigten zur Normalität. Sind Qualität und Aufstellung des Bildschirms aber nicht optimal, kann es besonders bei pausenloser und stundenlanger Bildschirmarbeit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Für Schnellleser/innen:
Man sollte Informationen am Bildschirm schnell, fehlerfrei und mit wenig Anstrengung für die Augen, den Kopf und die Nacken-/Schulter-Muskulatur lesen können. Deshalb fordert die Arbeitsstättenverordnung beispielsweise, dass Text und Grafik deutlich abgebildet werden, Zeichengröße und –abstand individuell eingestellt werden können, dass die Bildschirme flimmer- und strahlungsfrei sind und sich leicht drehen und neigen lassen, nichts blendet und reflektiert. Natürlich kommt es auch darauf an, wie oft man am Bildschirm arbeitet und womit man beschäftigt ist. Wer nur sporadisch E-Mails abruft, kann sich mit einem kleineren Bildschirm zufrieden geben. Bildredakteure, Programmiererinnen oder Texter brauchen größere Monitore. Wichtig sind auch Helligkeit und Kontraste, Farbdarstellung, Zeichenqualität und -größe.