Rücken, Schulter & Nacken

Vorsorgemaßnahmen

Die eigenen Ressourcen stärken

Die eigenen Ressourcen entscheiden mit darüber, ob die Arbeit krank macht. Jeder Mensch verfügt über verschiedene Möglichkeiten, mit Beanspruchungen umzugehen. Wer fähig ist oder es lernt, bspw. Konflikte auszutragen und seine Rechte wahrzunehmen, gewinnt an innerer Haltung. Mutig sein, sich einmischen und für Verbesserungen einzutreten, entkrampft und stärkt den Rücken.

Verhaltenshinweise

Arbeitsmediziner empfehlen, dass mindestens ein Viertel der täglichen Arbeitszeit in Bewegung verbracht werden sollte. Das Sitzen sei dagegen auf 50 Prozent der Arbeitszeit zu begrenzen.  

  • Alles, was nicht im Sitzen erledigt werden muss, kann man stehend tun bspw. die Post öffnen, Telefonieren usw.
  • Wenn es etwas mit Kollegen und Kolleginnen zu besprechen gilt, kann man hingehen, statt zu telefonieren. Das schafft Bewegung.
  • Besprechungen lassen sich auch mal stehend durchführen.
  • Büromaterial und Arbeitsunterlagen, die in weiter entfernt stehenden Regalen liegen, sorgen ebenfalls für mehr Bewegung.
  • Auch Drucker oder das Fax, die in anderen Räumlichkeiten untergebracht sind, bringen Bewegung in den Arbeitsalltag.
  • Regelmäßige kurze, "bewegte" Pausen entlasten den Rücken. Dazu eignen sich spezielle Übungen. Auch eine Rückenschule kann hilfreich sein.
  • Dynamisches Sitzen oder auch abwechselnd dazu an einem auf Stehhöhe verstellbaren Arbeitstisch oder Stehpult zu arbeiten, sorgen für Rückenpflege.
  • Der Versuch, ein Problem "auszusitzen", lähmt die Kreativität. Beim Gehen lässt sich hingegen besser denken als im Sitzen. Bei der Suche nach Problemlösungen empfiehlt es sich, im Büro oder auf dem Flur auf und ab zu gehen.

Inhalt dieses Artikels

  1. Vorsorgemaßnahmen
  2. Belastungen und Beschwerden
  3. Typische Erschwernisse