Großraumbüros

Großraumbüros haben einen schlechten Ruf

Das Großraumbüro feierte vor einigen Jahren sein "come back" - nicht nur in Call Centern. Sein Image ist ziemlich angekratzt, weil die Belastungen für die Beschäftigten dort als besonders hoch gelten. Auch bei der Beurteilung der Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter schneiden große Räume oft schlechter ab, wie Studien des Fraunhofer Institut IAO und des Fachverbandes der Büromöbelhersteller bso herausfanden. Insbesondere Umgebungsfaktoren sind Ursachen für häufigere Gesundheitsprobleme. In kleinen Büros wird seltener darüber geklagt, das hat 2010 die repräsentative schweizerische Bürobefragung festgestellt.

Bild 1: Großraumbüro. Das Beispiel hat ergonomische Mängel. (Quelle: ver.di publik 10/2008, Foto Cordula Kropke)

Trotzdem: Gut gestaltete Großraumbüros sorgen für zufriedene Mitarbeiter. Wichtig sind schallisolierende Raumteiler, Rückzugsräume, attraktive Aufenthaltsräume und der Einbezug der Mitarbeiter bei der Planung. Das bestätigen auch Büroplaner und Immobilienexperten.

Klassische Großraumbüros haben deutlich mehr als 400 bis ein paar Tausend Quadratmeter Größe, heute werden allerdings meist kleinere und sozialere Dimensionen unter dem Stichwort offene Bürokonzepte oder open space geplant.

Teamarbeit und Kommunikation

Gruppenarbeit und flachere Hierarchien machen Büroräume notwendig, die Kommunikation und Kooperation fördern und sich an wandelnde Anforderungen wechselnder Nutzungen schnell anpassen lassen. Das Großraumbüro, sehr verbreitet in USA und in Großbritannien, verspricht:

 

 

Inhalt dieses Artikels

  1. Großraumbüros haben einen schlechten Ruf
  2. Vorteile
  3. Gestaltungsfelder
  4. Soziale Bedürfnisse achten
  5. Cubic Office

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