Licht und Gesundheit

Licht steuert die Gesundheit

Lichtfarbe und Leistungsfähigkeit

Je nach Tages- und Jahreszeit sowie Bewölkung fällt das Tageslicht unterschiedlich aus. Durch die verschiedenen Helligkeiten und Lichtfarben wirkt es unterschiedlich stimulierend auf den Menschen. Viele natürliche Vorgänge verlaufen rhythmisch. So entstehen Tag und Nacht, Sommer und Winter usw. Auch die menschlichen Körperfunktionen folgen diesem Rhythmus. Das Licht gibt dazu den Takt an.

Bild 3: Lichtfarben in Kelvin.Bild 3: Lichtfarben in Kelvin.
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Bild 3: Lichtfarben in Kelvin.

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Nur ein Bruchteil des natürlichen Lichts dient dem Sehvorgang. Der überwiegende Teil gelangt in den Organismus und kurbelt den Stoffwechsel an, regelt den Hormonhaushalt, das Immunsystem, den Zellstoffwechsel sowie Atmung, Puls und Körpertemperatur. Die so genannten zirkadianen Rhythmen des Menschen orientieren sich dazu an Tag und Nacht und dauern etwa 24 Stunden. Entsprechend variiert die menschliche Leistungskurve und erreicht morgens gegen 10 Uhr ihren Höhepunkt und nachts gegen 3 Uhr ihren Tiefpunkt. Erst 2002 haben Wissenschaftler neben Stäbchen und Zapfen einen dritten Fotorezeptor auf der Netzhaut entdeckt. Dieser dient nicht dem Sehen. Er leitet Informationen an das Gehirn weiter ("Suprachiasmatische Nucleus" – SCN) und stimmt so die verschiedenen Köpervorgänge aufeinander ab.

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