Lärm im Büro

Es sind vor allem anderen die Gespräche an Nachbararbeitsplätzen im Büro, die stören. Besonders dann, wenn Konzentration erforderlich ist. Auch Bürogeräte oder Klimaanlagen produzieren störende Geräusche. Lärmschutzmaßnahmen können helfen.

  • Möglichkeiten der Interessenvertretungen
  • Fachliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen

Für Schnellleser/innen:
Für Lärm im Büro gibt es keine gesetzlichen vorgeschriebenen Grenzwerte, sondern nur allgemein formulierte Schutzziele. Die Arbeitsstättenverordnung verlangt, den Schalldruckpegel niedrig zu halten. Fachleute empfehlen – je nach Art der Bürotätigkeit – bestimmte Durchschnittspegel nicht zu überschreiten. Zum Beispiel nicht mehr als 45 bis 55 dB (A) bei routinemäßiger Büroarbeit. Das entspricht etwa dem Geräusch eines Laserdruckers. Lärm ist ein Stressfaktor. Die Konzentrationsfähigkeit leidet, die Aufmerksamkeit sinkt. Sehr lauter Lärm kann auch das Gehör schädigen. Es besteht die Gefahr von erhöhtem Blutdruck und einer Schädigung des Herz-Kreislaufsystems. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen sich der Lärm im Büro reduzieren lässt.