Beleuchtung im Büro

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Gesetze & Normen

Rechtsquellen 

Gesetze und Verordnungen 

◊ Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) 

  • Anhang 1.6 Fenster und Oberlichter
  • Anhang 3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung 
  • Anhang 6.1 Allgemeine Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze 

◊ Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) 

  • § 87 (1) Nr.7 Mitbestimmung bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften
  • § 91 Mitbestimmungsrecht (korrigierend) 

◊ Hessisches Personalvertretungsgesetz (HPVG) 

  • § 74 (1) Nr.6 Mitbestimmung bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen 
  • § 74 (1) Nr.16 Mitbestimmung bei der Gestaltung der Arbeitsplätze 

◊ Bundes-Personalvertretungsgesetz (BPersVG) 

  • § 75 (3) Nr. 11 Mitbestimmung bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen 
  • § 75 (3) Nr. 16 Mitbestimmung bei der Gestaltung der Arbeitsplätze 

Staatliche Technische Regeln und Richtlinien 

  • Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 Beleuchtung 
  • Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI): LASI LV 41 Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten. 2005 

DGUV Vorschriften, Regeln und Informationen 

  • DGUV Information 215-410: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze. Leitfaden für die Gestaltung 
  • DGUV Information 215-442: Beleuchtung im Büro - Hilfen für die Planung von Beleuchtungsanlagen von Räumen mit Bildschirm- und Büroarbeitsplätze, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft 
  • DGUV Information 215-210: Natürliche und künstliche Beleuchtung von Arbeitsstätten 
  • DGUV Information 215-211: Tageslicht am Arbeitsplatz - leistungsfördernd und gesund 

Normen 

  • DIN 5034-1:2011: Tageslicht in Innenräumen, Teil 1: Allgemeine Anforderungen 
  • DIN 5035-7:2004: Beleuchtung mit künstlichem Licht, Teil E 7 Beleuchtung von Räumen mit Bildschirmarbeitsplätzen 
  • DIN 5035-8:2007: Beleuchtung mit künstlichem Licht Teil 8 Arbeitsplatzleuchten - Anforderungen, Empfehlungen und Prüfung 
  • DIN EN ISO 9241-6: Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten (neu: Ergonomie der Mensch-System-Interaktion), Teil 6 Leitsätze an die Arbeitsumgebung 
  • DIN EN 12464-1:2011 : Licht und Beleuchtung, Teil 1 Beleuchtung von Arbeitsstätten: Arbeitsstätten in Innenräumen
Literatur

Literatur 

Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): VBG Fachwissen: Gesundheit im Büro. Fragen und Antworten. Hamburg Verwaltungs-Berufsgenossenschaft 2015 

Scherbaum, Manfred: Büroraumgestaltung. Handlungshilfe. hg. v. IG Metall Vorstand, Frankfurt 2014, bestellen bei www.igmetall.de 

Manuel Kiper: Mehr Tageslicht und bessere Beleuchtung. In: Computer und Arbeitswelt Heft 3/2009, Bund-Verlag Frankfurt 

Peter Martin: Beleuchtung am Bildschirmarbeitsplatz. in: Computer und Arbeit 12/2007, Bund-Verlag Frankfurt 

Berufsgenossenschaft Energie-Textil-Elektro-Medienerzeugnisse BG ETEM (Hrsg.): Das Medienbüro. Gestaltung von Arbeitsplätzen für Konzeption und elektronische Produktion von Bild und Text. Branchenverwaltung Druck und Papierverarbeitung. Wiesbaden 2009 

Fördergemeinschaft Gutes Licht: Wirkung des Lichts auf den Menschen. licht.wissen Heft 19, Frankfurt 2014 

Fördergemeinschaft Gutes Licht: LED: LED: Grundlagen – Applikation – Wirkung. licht.wissen Heft 17, Frankfurt 

Fördergemeinschaft Gutes Licht: Licht im Büro, motivierend und effizient. licht.wissen Heft 04, Frankfurt /M. 2012 

BG ETEM:  Durchblick im Medienbüro: Beleuchtung bei hohen Sehanforderungen. BG Infoblatt Branchenverwaltung Druck und Papierverarbeitung Stand 2011 

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hrsg.): Bewertungssystem nachhaltiges Bauen: Neubau Büro- und Verwaltungsgebäude Soziokulturelle und funktionale Qualität: Gesundheit, Behaglicheit und Nutzerzufriedenheit: Visueller Komfort. Bewertungsleitfaden mit Punktesystem zum visuellen Komfort in Büros, Berlin 2011 (www.nachhaltigesbauen.de)

Praxishilfe: Ergonomische Mindestanforderungen an die Beleuchtung nach Arbeitsstättenverordnung und Normen

Ergonomische Mindestanforderungen an die Beleuchtung nach Arbeitsstättenverordnung und Normen

Zusammengestellt von Regine Rundnagel

Verpflichtende Anforderungen nach Arbeitsstättenverordnung

  • Tageslicht
  • Stärke des Tageslichteinfalls am Arbeitsplatz je nach Art der Tätigkeit regulierbar
  • Sichtverbindung nach außen
  • angemessene künstliche Beleuchtung zur Gewährleistung von Sicherheit und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten
  • Beleuchtung am Bildschirmarbeitsplatz entsprechend der Art der Arbeitsaufgabe
  • Beleuchtung am Bildschirmarbeitsplatz angepasst an das Sehvermögen der Beschäftigten
  • angemessener Kontrast zwischen Bildschirm und Arbeitsumgebung
  • Vermeidung von störenden Blendungen, Reflexionen oder Spiegelungen auf dem Bildschirm und den sonstigen Arbeitsmitteln

Anforderungen nach staatlichem/berufsgenossenschaftlichem Regelwerk und Normen

Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz

  • 300 Lux für die Arbeitsplatzumgebung, vor Schränken oder in Verkehrszonen
  • mindestens 500 Lux im Bereich des Bildschirmarbeitsplatzes oder im Arbeitsraum und in Besprechungsräumen
  • mittlere Beleuchtungsstärke in der Umgebung des Arbeitsplatzes mindestens 300 Lux
  • mehr als 500 Lux bei besonderen Aufgaben, wie z.B. bei CAD (computerunterstütztes Konstruieren) oder beim Handzeichnen
  • mindestens 750 Lux mindestens 750 Lux im Bereich der engeren Teilfläche von mindestens 60 x 60 cm auf dem Arbeitstisch zum Lesen von Papiervorlagen
  • für Ältere 750 - 1500 Lux
  • Planungswert für Büros 750 Lux – Planungsfaktor 1,5
  • individuelle Einstellbarkeit

Leuchten

  • blendfrei und flimmerfrei (durch Vorschaltgeräte)

Kontraste

  • Leuchtdichteunterschiede zwischen hellster und dunkelster Fläche in der näheren Arbeitsumgebung (zwischen Bildschirm, Wand und Arbeitstisch) höchstens 3:1
  • Leuchtdichteunterschiede im weiteren Blickfeld zwischen Arbeitsfläche und weiterer Umgebung höchstens 10:1

Anordnung im Raum

  • Bildschirmausrichtung parallel zum Fenster
  • Deckenleuchten seitlich vom Arbeitstisch

Lichtfarbe und Farbwiedergabe

  • Lichtfarbe Neutralweiß oder Tageslichtweiß
  • im Büro Farbwiedergabeindex mindestens Ra = 80, für anspruchsvolle Sehaufgaben Ra=90

Tageslicht

  • mittlerer Tageslichtquotient größer 2 %
  • lichtdurchlässige Fläche (Fenster, Türen, Wände, Dachoberlichter) mindestens 1/10 der Raumgrundfläche, bei Räumen mit höheren Sehanforderungen mindestens 1/5

Farben im Raum – mittlere Reflexionsgrade

  • Decken 0,7 bis 0,9; Wände 0,5 bis 0,8; Böden 0,2 bis 0,4 und Arbeitsflächen 0,2 bis 0,5
  • bei Glanzgraden von matt bis seidenmatt
Praxishilfe: Selbst-Check Sehbedingungen am Bildschirm selbst beeinflussen

Selbst-Check Sehbedingungen am Bildschirm selbst beeinflussen

von Jutta Weber-Bensch

Mit der Arbeitshilfe können Sie die Sehbedingungen an Ihrem Arbeitsplatz überprüfen und verbessern.

Direkte Blendung durch sehr helle Flächen im Blickfeld

Problem

Lösungsmöglichkeit

Was mache ich?

Störende Blendung durch Fenster am Bildschirm

Sofortmaßnahmen

       Bildschirm parallel zum Fenster aufstellen.

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern benutzen (Vorhänge, Jalousien, Lamellenstores usw.).  

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern anbringen, falls keine vorhanden sind. Sie sind zum Blendschutz vorgeschrieben.

Störende Blendung durch Leuchten oder beleuchtete Flächen am Bildschirm

Sofortmaßnahmen

       Bildschirm im Verhältnis zur Beleuchtung und zur beleuchteten Fläche so aufstellen, dass Beleuchtung und beleuchtete Fläche nicht im Blickfeld blenden.  

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Andere Leuchten einsetzen beziehungsweise Beleuchtung anders einrichten; sich durch Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten lassen.

Störende Blendung durch Fenster, Leuchten oder beleuchtete Flächen am Arbeitsplatz

Sofortmaßnahmen

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern benutzen (Vorhänge, Jalousien, Lamellenstores usw.).

       Arbeitsplatz so einrichten, dass Beleuchtung nicht blendet.

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Eine andere Beleuchtung einsetzen oder Beleuchtung anders einrichten; sich durch Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten lassen.

Reflexionen/Spiegelungen auf dem Bildschirm (Reflexblendung)

Störende Reflexionen durch Fenster am Bildschirm   

Sofortmaßnahmen

       Bildschirm parallel zum Fenster aufstellen.

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern benutzen (Vorhänge, Jalousien, Lamellenstores usw.).  

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Entspiegelte Bildschirme anschaffen.

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern anbringen, falls keine vorhanden sind.  

Störende Reflexionen durch Leuchten oder beleuchtete Flächen am Bildschirm  

Sofortmaßnahmen

       Bildschirm im Verhältnis zur Beleuchtung und zur beleuchteten Fläche so aufstellen, dass Beleuchtung und beleuchtete Fläche nicht spiegeln.

       Bildschirme mit Positivdarstellung verwenden (weißer Hintergrund).

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Entspiegelte Bildschirme anschaffen.

       Andere Leuchten einsetzen; sich durch Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten lassen.  

Störende Reflexe am Arbeitsplatz durch Fenster, Leuchten oder beleuchtete Flächen

Sofortmaßnahmen

       Lichtschutzvorrichtungen an Fenstern benutzen (Vorhänge, Jalousien, Lamellenstores usw.).

       Arbeitsplatz im Verhältnis zur Beleuchtung so aufstellen, dass die Beleuchtung nicht spiegelt.

       Matte Papierdokumente und Hüllen sowie matte Arbeitsmittel verwenden.

Weitere Maßnahmen (mit dem Vorgesetzten besprechen)

       Andere Beleuchtung einsetzen; sich durch Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten lassen.  

Probleme bei der Umsetzung der Maßnahmen

Andere werden von der Maßnahme zur Verbesserung der eigenen Sehbedingungen negativ beeinflusst.  Die Kollegen oder Kolleginnen fragen, ob Sie negativ von der Maßnahme betroffen sind.

       Gemeinsam mit den anderen besprechen, wie die Situation insgesamt verbessert werden kann, so dass alle gute Sehbedingungen haben möglicherweise Vorgesetzten hinzuziehen.

Probleme mit schlechten Sehbedingungen lassen sich von Ihnen selbst nicht lösen.
Es sind umfassendere Maßnahmen erforderlich, wie Anschaffung einer Lichtschutzvorrichtung oder Veränderungen an der Beleuchtungsanlage.  

       Dem Vorgesetzten das Problem schildern und mit ihm besprechen, welche Maßnahmen notwendig sind.

       Interessenvertretung hinzuziehen.

       Gespräche gut vorbereiten (Tipps für Gesprächsführung)

Praxishilfe: Sehbedingungen selbst beeinflussen

Sehbedingungen selbst beeinflussen

von Jutta Weber-Bensch

Die Handlungshilfe „Sehbedingungen selbst beeinflussen" umfasst vier kurze Anleitungen und Anregungen, Tipps für die Umsetzung und eine Arbeitshilfe, die Sie über Sehen am Bildschirm informiert und bei der Verbesserung der Sehbedingungen an Ihrem Arbeitsplatz unterstützt.

Auswirkungen von Licht und Beleuchtung beim Sehen am Bildschirm

Kurzinfo 1:  Welche Auswirkungen haben Licht und Beleuchtung für mich?

Licht und Beleuchtung sind grundlegende Bindeglieder zwischen dem Menschen und seiner Umwelt. Sie beeinflussen wesentlich, was Sie wie wahrnehmen.

Wenn das Licht gut ist, nehmen Sie viel wahr und fühlen sich wohl, ist das Licht schlecht, stört es Sie bei Ihrer Wahrnehmung und Sie fühlen sich schlecht. Ist es dunkel, sehen Sie kaum etwas und fühlen sich unsicher.

Licht hat Auswirkungen auf Ihre Seele, auf Ihr körperliches Befinden und Ihr Leistungsvermögen. Das gilt besonders für die Arbeit an Ihrem Büroarbeitsplatz, an dem Sie vor allem mit Ihren Augen ständig Informationen aufnehmen und zur Verarbeitung an Ihr Gehirn weiterleiten. Besonders wichtig ist Tageslicht.

Kurzinfo 2:  Welche Auswirkungen haben schlechte Sehbedingungen für mich bei der Arbeit?

Schlechte Wahrnehmungsbedingungen bei Ihrer Büroarbeit beeinflussen Sie auf unterschiedliche Art. Unter anderem wurden folgende Auswirkungen nachgewiesen:

  • Kopfschmerzen
  • Flimmern vor den Augen
  • Brennende oder tränende Augen
  • Ungünstige Auswirkungen auf die Arbeitsleistung und die Leistungsbereitschaft
  • Mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  • Negative Beeinflussung des allgemeinen Wohlbefindens

Diese Auswirkungen liegen nicht allein an den Lichtverhältnissen, aber sie beeinflussen sie wesentlich mit.

Kurzinfo 3:  Was beeinflusst alles meine Wahrnehmung bei der Arbeit?

Eine ganze Reihe von Faktoren beeinflusst Ihre Wahrnehmung bei der Büroarbeit. Die meisten dieser Faktoren können Sie selbst beeinflussen. Die wesentlichen Faktoren sind:

  • Die Stärke der Beleuchtung, die die Leuchten in Ihrem Büro haben. Die Beleuchtung muss besondere Mindestwerte erfüllen.
  • Die Verteilung des Lichtes in Ihrem Arbeitsraum (die Kontraste oder Verteilung von Hell und Dunkel); so sind zum Beispiel möglichst große Helligkeits-Unterschiede zu vermeiden.
  • Die störenden Blendungen in Ihrem Gesichtsfeld; das können beispielsweise Fenster, Leuchten oder hell beleuchtete Flächen sein.
  • Die Reflexblendung auf dem Bildschirm, der Arbeitsfläche oder auf Telefonen und Tastaturen; Reflexe sind helle Spiegelungen und können ebenfalls durch Fenster, Leuchten oder beleuchtete Flächen verursacht sein.

Kurzinfo 4:  Nach welchen Kriterien soll ich die Sehbedingungen an meinem Arbeitsplatz einschätzen?

Kaum ein Aspekt der Büroarbeit ist so erforscht wie das Thema Beleuchtung. Insofern gibt es eine Fülle von technischen Werten für die Sehbedingungen. Allerdings ist es meistens nur Fachleuten möglich, diese zu ermitteln. Es gibt jedoch auch einige allgemeine Kriterien, die Sie selbst recht einfach anwenden können und die Ihnen zeigen, ob Sie etwas verändern sollten.

Diese Kriterien sind:

  • Sehaufgaben ohne Störungen erledigen – Ich kann auf dem Bildschirm, auf Papiervorlagen und anderen Arbeitsmitteln alles erkennen und entspannt lesen.
  • Keine körperlichen Beschwerden – Ich habe bei der Arbeit kein Augenbrennen oder Augenflimmern.
  • Gute Kommunikation mit den KollegInnen – Ich kann mich mit Kolleg/innen ohne störende Blendungen und Reflexionen unterhalten.
  • Gute Informationsaufnahme – Ich kann alle für die Arbeitsaufgabe notwendigen Informationen ohne störende Beeinflussung durch Licht und Beleuchtung aufnehmen.
  • Sich wohlfühlen – Ich empfinde Licht und Beleuchtung an meinem Büroarbeitsplatz als angenehm.

Tipps:  Was kann ich selbst tun?

Sie können die Sehbedingungen an Ihrem Büroarbeitsplatz meistens selbst recht einfach verändern. Oft genügt es, den Schreibtisch ein wenig zu verrücken oder den Bildschirm etwas anders hinzustellen, um spürbar bessere und angenehmere Arbeitsbedingungen herzustellen. ergo-online stellt Ihnen hierzu eine Hilfe „Sehbedingungen selbst beeinflussen" zur Verfügung, mit der Sie relativ einfach und schnell Ihre Sehbedingungen verbessern können.

Manchmal sind allerdings auch etwas umfangreichere Maßnahmen erforderlich. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Vorgesetzten wenden und mit ihm gemeinsam über eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sprechen. Sollten Sie Probleme haben, schauen Sie doch einmal in die ergo-online-Handlungsanleitung "Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und Kollegen/Kolleginnen".

Ob sich in unserem Arbeitsumfeld etwas ändert, liegt meist an uns selbst. Die Erfahrungen im Büroalltag zeigen, dass wir meistens die gegebenen Bedingungen hinnehmen. Betrachten Sie einmal ganz bewusst ihren Arbeitsplatz unter dem Gesichtspunkt guten Sehens und Wahrnehmens.

Das wird nicht immer einfach sein. Deswegen eine Bitte:

Bitte lösen Sie Probleme mit den Sehbedingungen an Ihrem Arbeitsplatz nicht auf Kosten von Kolleg/innen. Sind andere betroffen, vereinbaren Sie gemeinsam mit ihnen, wie sich die Probleme insgesamt am besten lösen lassen und wie sich die Situation verbessern lässt. ergo-online stellt Ihnen zu dieser Frage spezielle Hilfen mit Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und Kolleg/innen zur Verfügung.

Bei weitergehenden fachlichen oder technischen Fragen kann Sie auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Betriebsarzt/die Betriebsärztin beraten.