Grundprinzipien der Ge­stal­tung von Sicherheit und Gesund­heitsschutz im Betrieb

Präventiv, betriebsbezogen, ganzheitlich, aktuell, kontinuierlich und beteiligungsorientiert – das sind die sechs Prinzipien im Arbeitsschutzgesetz. Sie lassen sich durch Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln der Technik für die jeweiligen Aufgaben und Arbeitsplätze konkretisieren.

  • Fachliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen

Für Schnellleser/innen:
Bei Maßnahmen zum Arbeitsschutz hat der Arbeitgeber zunächst folgenden, ersten Grundsatz zu beachten: Arbeit muss so gestaltet werden, dass eine Gefährdung für das Leben und die Gesundheit vermieden oder gering gehalten wird. Gefahren sind an der Quelle zu bekämpfen. Deutlich wird im Gesetz auch, dass zunächst Maßnahmen ergriffen werden sollen, die Technik und Arbeitsorganisation oder sonstige Arbeitsbedingungen betreffen. Ganz zum Schluss, wenn nichts anderes mehr möglich ist, kommen erst individuelle Schutzmaßnahmen in Frage. Klar ist auch, dass Arbeitsschutz keine einmalige Sache ist, sondern ständig überprüft und neuen Gegebenheiten angepasst werden muss. Eine wichtige Rolle spielt, die Beschäftigten zu beteiligen. Sie haben das Recht auf Unterweisung und müssen den Anweisungen folgen.

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