Sicherheitsbeauf­tragte

Fachkunde und Eignung

Sicherheitsbeauftragte sollten entsprechend ihrer Bereitschaft und persönlicher Eignung ausgewählt werden. Sie benötigen im Gegensatz zu Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten keine spezielle Fachkunde oder Ausbildung zur Ausübung ihrer Tätigkeit. Aber erst durch eine Schulung bei der Berufsgenossenschaft und einer entsprechenden Entlastung bei seiner Haupttätigkeit wird der Sicherheitsbeauftragte für seine Tätigkeit befähigt. Die Kosten der Qualifizierung werden von der Berufsgenossenschaft oder den Unfallkassen getragen. Die Qualifizierung dauert drei bis fünf Tage. Sicherheitsbeauftragte sollen auch regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Entscheidend für die Effektivität der Arbeit des Sicherheitsbeauftragten ist, dass er Ansehen und Vertrauen im Betrieb bei Vorgesetzten wie auch bei Kollegen/innen genießt und selbst ein Vorbild bei der Arbeitssicherheit ist.

Arbeitsschutzausschuss und Kooperation

Sicherheitsbeauftragte müssen Gelegenheit und Zeit haben, ihre Aufgaben zu erfüllen. Es muss sichergestellt werden, dass die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt mit ihnen eng zusammenarbeiten.

Die Sicherheitsbeauftragten sind Mitglieder des Arbeitsschutzausschusses und nehmen an den Sitzungen teil.

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