Unfallversicherungs­träger – Berufs­genossenschaften und Unfallkassen

Vom Kindergartenkind über Schüler/innen und Studierende bis hin zu Beschäftigten sind alle in der gesetzlichen Unfallversicherung (Träger: Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) pflichtversichert.

  • Fachliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Möglichkeiten der Interessenvertretung

Für Schnellleser/innen
Aufgabe von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ist es, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten. Sie beraten und überwachen Unternehmen und erarbeiten unter anderem Unfallverhütungsvorschriften. Bei Arbeits- oder Wegeunfällen und Berufskrankheiten übernehmen sie die medizinische Betreuung, die Wiedereingliederungsmaßnahmen und Umschulungen. Sie zahlen auch Entschädigungen an Verletzte, Angehörigen oder Hinterbliebene.

Die Unfallversicherungsträger haben jederzeit Zutrittsrecht zu den Unternehmen, die bei ihnen versichert sind. Auch unangemeldet. Um Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz durchzusetzen, können sie Anordnungen treffen und Bußgelder androhen. Sie können Auskünfte verlangen und sind berechtigt die Ursachen von Unfällen und Berufskrankheiten zu ermitteln. Diese Rechte sind im Sozialgesetzbuch VII zur Gesetzlichen Unfallversicherung festgelegt.