Beurteilung der Arbeitsbedingungen – Grundlagen und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung

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Praxishilfe: Anforderungen an die Prozessqualität der Gefährdungsbeurteilung

Von Regine Rundnagel

Quellen:

  • Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA
  • GDA Leitlinie: Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz 2015,
  • GDA-Leitlinie: Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation 2017

Eine gute Prozessqualität bedeutet:

  • Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung auf Leitungsebene
  • Unterstützung durch die Führungsebenen
  • Systematische Planung
  • Beteiligung der Führungskräfte
  • Beteiligung der Beschäftigten
  • Vollständige Analyse in allen Bereichen des Betriebes und für alle Tätigkeiten, gleichartige Tätigkeiten oder Arbeitsplätze können dabei zusammengefasst werden
  • Ableitung von Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung, angemessene Maßnahmen und Vorrang von Verhältnisprävention (Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation wie Qualifizierung der Führungsebenen oder Umverteilung von Aufgaben ) vor Verhaltensprävention (Maßnahmen zur Verbesserung des gesundheitsgerechten Verhaltens von Beschäftigten wie Stressmanagementkurse etc.)
  • Steuerung der Maßnahmenumsetzung
  • Prüfung der Maßnahmen auf Wirksamkeit
  • Dokumentation in angemessener Form