Unterweisung und Unter­richtung

Mitbestimmung

Die betriebliche Interessensvertretung hat Mitbestimmungsrechte über Form, Inhalt und Zeitpunkt der Unterrichtungen und Unterweisungen. In einem größeren Unternehmen empfiehlt es sich, Methoden, Materialien und Fachreferenten gemeinsam zu koordinieren, etwa im Arbeitsschutzausschuss.

Unterweisungen im Dialog sind ein Stück der Partizipation von Beschäftigten an der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen.

Pflichten der Beschäftigten

Beschäftigte haben die gesetzliche Pflicht, entsprechend den Anweisungen für ihre Gesundheit und Sicherheit Sorge zu tragen und alle Arbeitsmittel bestimmungsgemäß einzusetzen. Das heißt, die Aufstellung des Bildschirmgerätes soll nach ergonomischen Anforderungen angepasst an die Arbeitsaufgabe erfolgen und sich nicht nach Gewohnheiten und individueller Präferenzen richten. Hilfreich wird es dabei sein, mit den Vorgesetzten oder dem Sicherheitsbeauftragten oder der Fachkraft für Arbeitssicherheit gemeinsam über eine ergonomisch optimale Gestaltung des Arbeitsplatz ins Gespräch zu kommen.

Je nach Gefährdungssituation kann ein sicherheitswidriges Verhalten entgegen Unterweisungen und Anweisungen arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Auch das müssen Beschäftigte wissen.

Am besten lassen sich Beschäftigte überzeugen, wenn sie an die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze und bei Planung von Arbeitsprozessen beteiligt werden. Dies erhöht die Akzeptanz; mit dem Wissen der Betroffenen kann so manche Fehlentscheidung vermieden werden.

Mehr erfahren und aktiv werden