Beurteilung der Arbeits­bedingungen – Grundlagen und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung

Arbeit kann krank machen. Das betrifft nicht nur chemische oder biologische Stoffe oder schlecht beleuchtete Wege, sondern auch Lärm, Nachtarbeit, enge Zeitvorgaben und vieles mehr. Es gibt aber Wege, um Gefährdungen auf die Spur zu kommen und sie zu minimieren.

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  • Fachliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen

Für Schnellleser/innen:
Dazu eignet sich die Gefährdungsbeurteilung. Sie ist seit 1996 gesetzlich vorgeschrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist aber kein einmaliger Vorgang, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Es geht nicht darum, kleine Mängel aufzudecken und schon gar nicht um den Gesundheitsstatus der Belegschaft, sondern darum, grundsätzlich Arbeitsbedingungen zu beurteilen und sie so zu verändern, dass sie Menschen nicht krank macht. Wichtig ist es dabei, die Beschäftigten einzubeziehen. Sie sind Expert/innen ihrer Arbeitsplätze und Tätigkeiten. Über die Art und Weise, wie eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden soll, macht der Gesetzgeber keine Vorgaben. Darüber müssen sich Arbeitgeber, Fachleute und Betriebs-/Personalräte im Betrieb einigen.