Unterweisung und Unter­richtung

Wer informiert ist und sich auskennt, kann auch selbst etwas tun, um sich am Arbeitsplatz vor Gesundheitsgefahren zu schützen. Damit das funktioniert, gibt es im Arbeitsschutzgesetz die Pflicht des Arbeitgebers, Beschäftigte zu unterweisen.

  • Möglichkeiten der Interessenvertretungen
  • Fachliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen

Für Schnellleser/innen:
Ziel einer Unterweisung im Arbeits- und Gesundheitsschutz ist es, Wissen zu vermitteln, Fertigkeiten zu trainieren und Beschäftigte dazu zu motivieren, Risiken zu vermeiden, auf Sicherheit zu achten und gesundheitsfördernde Ressourcen zu nutzen. Es kann bei einer Unterweisung zum Beispiel darum gehen, wie der Bildschirm aufgestellt werden muss, damit Beschäftigte nicht unter Augenbrennen, Kopf- und Nackenschmerzen oder Schmerzen in Schultern, Armen und Händen leiden. Unterweisungen habe die Gefährdungsbeurteilung als Grundlage, die Arbeitsstättenverordnung nennt auch Inhalte und wie oft sie durchzuführen sind. Das konkrete Verfahren ist nicht vorgeschrieben. Unterweisungen beinhalten immer auch Anweisungen des Arbeitgebers, sie nicht zu beachten, kann arbeitsrechtliche Folgen nach sich ziehen.

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