Mitmischen, einmischen – Arbeit mitgestalten

Mitmischen, einmischen

Die Zeiten, als der Vorgesetzte dem einzelnen Arbeitnehmer Anweisungen erteilt hatte und Schritt für Schritt kontrollierte, ob die auch umgesetzt wurden, gehören in vielen Unternehmen der Vergangenheit an. Von Beschäftigten wird zunehmend Eigeninitiative verlangt. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, es also nicht zu Überforderung kommt und kein andauernder Zeit- und Leistungsdruck herrscht, kommt diese Form der Arbeitsorganisation,  Beschäftigten entgegen. Solche Handlungsspielräume ermöglichen es auch, Stress zu vermeiden. Insofern ist es naheliegend, dass sich Beschäftigte auch um ihre eigenen Arbeitsbedingungen kümmern. Sich einmischen, mitentscheiden, wenn es darum geht, wie Arbeitsabläufe verändert, Büros eingerichtet und Arbeit organisiert werden kann, schafft eine höhere Zufriedenheit, als sich mit vorgegebenen Arbeitsbedingungen abzufinden.

Für den Arbeitgeber hat das Vorteile: Beschäftigte, die beteiligt werden, arbeiten produktiver, steigern die Qualität der Arbeit, erweitern ihre Kompetenz und leiden seltener unter Befindlichkeitsstörungen. Das kommt auch den Beschäftigten zu Gute. Wer sich einmischt, hat nicht nur gute Chancen auf mehr Zufriedenheit. Arbeitsbedingungen mit zu beeinflussen, heißt auch, selbst etwas tun, um sich vor Überlastung zu schützen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten.