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Arbeit im Büro gesund gestalten

Grundwissen
Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach Arbeitsschutzgesetz

Autorin: Regine Rundnagel

Übersicht

  • Die Gefährdungsbeurteilung ist Aufgabe des Arbeitgebers.
  • Er ist für die Durchführung verantwortlich.
  • Die Ergebnisse sind Grundlage der betrieblichen Arbeitsschutzaktivitäten.
  • Gegenüber Behörden und der Unfallversicherung sind sie nachzuweisen.
  • Die Wirksamkeit der getroffenen Verbesserungsmaßnahmen gilt es regelmäßig zu prüfen.
  • Alle möglichen Gefährdungen körperlicher und psychischer Art sind zu berücksichtigen.
  • Dazu ist die Arbeitsstätte, der Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung zu beurteilen.
  • Ebenso müssen Arbeitsabläufe, Arbeitsverfahren, Arbeitszeit und Qualifikation hinsichtlich möglicher Gefährdungen analysiert werden.
  • Beschäftigte haben das Recht, über die Ergebnisse informiert zu werden.
  • Beratung erhält der Arbeitgeber durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte.
  • Der Gesetzgeber schreibt kein Verfahren vor.
  • Die staatlichen Aufsichtsbehörden prüfen die Qualität.

Sind die Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz nicht bekannt, kann sich auch niemand davor schützen. Eine der grundlegenden Aufgaben des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist es, die Arbeitsbedingungen zu beurteilen und mögliche Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten festzustellen. Besteht ein Gesundheitsrisiko, kann das durch Verbesserungsmaßnahmen abgestellt oder gemindert werden.

Mögliche Ursachen für Gefahrenquellen bei der Arbeit

Das Arbeitsschutzgesetz verweist allgemein auf grundsätzlich möglichen Gefahrenquellen bei der Arbeit. Sie werden zum Beispiel für Bildschirmarbeit oder für die Gestaltung von Arbeitsstätten in der Arbeitsstättenverordnung in Form von Schutzzielen konkretisiert. Eine körperliche oder psychische Gefährdung kann gegeben sein durch:

  • die Arbeitsstätte: Verkehrswege, Fluchtwege, Beleuchtung, allgemeine Sicherheit     
  • den Arbeitsplatz: Mobiliar am Arbeitsplatz, Bewegungsraum
  • die Arbeitsumgebung: physikalische, chemische und biologische Einwirkungen wie Lärm, Raumklima und Luftqualität
  • Arbeitsmittel: Maschinen und Geräte, z.B. Bildschirmgeräte und auch Software
  • Arbeitsstoffe: Reinigungsmittel, Lösungsmittel
  • Arbeitsabläufe und Arbeitsverfahren: taktgebundene Arbeit, enge Zeitvorgaben, ergebnisorientierte Arbeit, Informationsflut
  • Arbeitszeit: Nachtarbeit, Pausengestaltung
  • unzureichende Qualifikation und Unterweisung über Gefahren
  • das Zusammenwirken von Technik, Organisation, Menschen und sozialen Beziehungen
  • weitere psychische Belastungen

Die aufgezählten Gefährdungsbereiche sind nicht abschließend, es kommt auf die jeweilige betriebliche Situation an. Ausgangspunkt ist die grundsätzliche Zielsetzung der Gestaltung der Arbeitsbedingungen, die der Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz fordert: die Verhütung von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingter Erkrankungen und die menschengerechte Gestaltung von Arbeit. Prävention, wie sie hier als Leitbild definiert wird, nutzt dem Unternehmen und den Beschäftigten, weil es Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig erhält. Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen oder kurz die Gefährdungsbeurteilung ist die entscheidende Voraussetzung dafür.

Sie bezieht sich auf die gesamte Arbeitsstätte: Gebäude, Arbeitsplätze außerhalb von Gebäuden, Arbeitsräume, Arbeitsplätze, Maschinen und Geräte entlang der einzelnen Arbeitsprozesse im Unternehmen. Nur so ist es möglich, Gefährdungen vollständig zu erfassen. Gefährdungen, die eine direkte Einwirkung auf den Menschen haben können und Belastungen, bei denen es auf die Dauer und Höhe der Einwirkung ankommt, sind zu ermitteln und das Risiko für die Gesundheit der Beschäftigten zu beurteilen.

Eine Gefährdungsbeurteilung umfasst damit immer objektbezogene und ablaufbezogenen Anteile. Auch an mögliche Kombinationswirkungen von unterschiedlichen Gefährdungsfaktoren muss gedacht werden. Am besten ist es, bei jedem Schritt des Analyseverfahrens eine vollständigen Checkliste aller grundsätzlichen Gefährdungsfaktoren parat zu haben.

Verpflichtende Rechtsgrundlagen

Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes 1996 ist die Gefährdungsbeurteilung gesetzliche Vorschrift. Die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung ist auch in weiteren staatlichen Arbeitsschutzvorschriften geregelt. Das sind für die Bildschirm- und Büroarbeitsplätze die Arbeitsstättenverordnung 2017 für alle Gestaltungsfragen der Arbeitsstätte inklusive der Bildschirmarbeitsplätze, die Betriebssicherheitsverordnung für Arbeitsmittel und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" als Grundlage für die Überwachungstätigkeit von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (siehe dazu die Handlungshilfe 1).

Weitere Arbeitsschutzverordnungen, wie die Gefahrstoffverordnung oder die Lastenhandhabungsverordnung können für die Tätigkeiten im Betrieb eine Rolle spielen. Auf jeden Fall ist auch eine Gefährdungsbeurteilung nach den Vorschriften des Mutterschutzes notwendig, die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz fordert eine rechtzeitige (vorausschauende) Beurteilung der Arbeitsbedingungen, auch psychische Belastungen müssen hierbei berücksichtigt werden. Jugendarbeitsschutz und der Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes – also Unterweisung, Erste Hilfe, Brandschutz, Notfallorganisation oder barrierefreie Gestaltung der Arbeitsstätte - gehören ebenso zu den Inhalten der Gefährdungsbeurteilung.

Im Falle einer betrieblichen Wiedereingliederung kann es erforderlich sein, eine personenbezogene Beurteilung eines Arbeitsplatzes vorzunehmen, das muss immer unter dem Schutz der Regelungen des SGB IX erfolgen.

Anlässe der Beurteilung

Grundsätzlich ist die Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme eines Arbeitsplatzes und einer Arbeitsstätten durchzuführen. Anlässe einer Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sind betriebliche Veränderungen, die sich auf Sicherheit und Gesundheitsschutz auswirken.

Anlässe der Gefährdungsbeurteilung

  • im Planungsstadium von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen (vorausschauende, prospektive Gefährdungsbeurteilung) und ebenso von Arbeitsabläufen
  • bei Inbetriebnahme eines Arbeitsplatz oder Arbeitsmittels
  • bei Veränderungen von Arbeitsplätze und Arbeitsaufgaben, die zu Veränderung von Gefährdungen und Belastungen führen können
  • wenn Beschäftigte wechseln und sich dadurch Gefährdungen ändern könnten
  • wenn Personen nach Krankheit wieder eingegliedert werden sollen (je nach Bedarf)
  • oder wenn auf die Arbeitsbedingungen zurückführbare Beschwerden auftreten, bei hoher Unfallhäufigkeit oder hohen Krankenständen
  • wenn neue arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse eine Neubeurteilung erforderlich machen
  • wenn gesetzliche Vorgaben eine Wiederholung erforderlich machen (z.B. die Betriebssicherheitsverordnung oder die Biostoffverordnung)

Die Gefährdungsbeurteilung muss vorausschauend erfolgen und immer aktuell sein. Ausführlicher findet sich die Systematik der Gefährdungsfaktoren mit Beispielen in der Handlungshilfe 2.

Gefährdungsbeurteilung als kontinuierlicher Prozess

Die Gefährdungsbeurteilung ist kein einmaliger Vorgang. Die Verpflichtung Verbesserungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, macht es erforderlich, im Betrieb ein regelmäßiges Verfahren zu etablieren. Auch fordert das Arbeitsschutzgesetz, die Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten anzustreben. Damit wird der Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb als ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess verankert, so wie alle anderen Prozesse des Qualitätsmanagements in einem Unternehmen.

Die Gefährdungsbeurteilung ist der zentrale Teil des Ablaufes mit folgenden Schritten

Die 7 grundsätzlichen Schritte der Gefährdungsbeurteilung

  1. Vorbereitung/Planung:
    Bereich, Tätigkeit oder Gegenstand der Beurteilung abgrenzen
  2. Ermittlung der Gefährdungen und Belastungen:
    Analyse der Arbeitssituation und der einzelnen Elemente mit jeweils geeigneten Analysemethoden
  3. Beurteilung der Ergebnisse:
    Bewertung der Gefährdungen, Risikoeinschätzung, Festlegen des Handlungsbedarfs
  4. Maßnahmen entwickeln
    Festlegen konkreter Arbeitsschutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik und der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse, Beachtung der Rangfolge der Schutzmaßnahmen
  5. Durchführen der Maßnahmen
  6. Überprüfen der Wirksamkeit der Maßnahmen
  7. Aktualisieren, Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung
    Anpassung an sich geänderte betriebliche Gegebenheiten 

Wenn aus der ersten Analyse keine ausreichend wirksamen Maßnahmen entwickelt werden konnten, kann eine erneute vertiefende Analyse notwendig werden. Diese Schritte sind zu dokumentieren, schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor.

Wichtige Voraussetzungen bei diesem Prozess sind die Beteiligung von Betriebs-[R5] und Personalräten [R6] und die Information und der Einbezug der Beschäftigten.

Ziel muss es sein, das Verfahren in die betrieblichen Managementprozesse zu integrieren (vergleiche hierzu die Handlungshilfe 4), denn nur so kann der Prozess effizient gestaltet werden.

Planung: Zusammenfassen nach Art der Tätigkeit und Methodenauswahl

Bei der Gefährdungsbeurteilung geht es nicht darum, alltägliche Mängel aufzuspüren, wie eine defekte Beleuchtung, das ist mit den regelmäßigen Kontrollen durch Begehungen, die Arbeit der Sicherheitsbeauftragten und den Meldepflichten der Beschäftigten geregelt. Es geht darum, die grundsätzliche Gestaltung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu beurteilen, also z.B. die ergonomische Eignung des Arbeitsstuhls für die jeweilige Tätigkeit. Es geht auch nicht darum, die gesundheitlicher Gefährdung einzelner Beschäftigten zu ermitteln, sondern es geht um die Beurteilung der Verhältnisse am Arbeitsplatz, dazu kann unter Umständen auch das sicherheitsrelevante Verhalten von Arbeitnehmer gemäß ihrer Unterweisung gehören.

Analyseteam oder Steuerungsgruppe einsetzen

Diese Gruppe aus Verantwortlichen aus der Unternehmensleitung, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt, der Interessenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung koordiniert Planung, Konzepterstellung, Methodenauswahl, Durchführung und Maßnahmenumsetzung. Fachberatung kann somit stattfinden, Entscheidungen können vorbereitet werden, die Beteiligungsrechte von Betriebsrat oder Personalrat sind damit effizient zu organisieren. Es kann hierzu in kleinen Betrieben auch der Arbeitsschutzausschuss tätig werden, der sich dann nach Bedarf öfters trifft.

Vorhandene Dokumentationen prüfen

Zur Vorbereitung einer Gefährdungsbeurteilung gehört es, die vorhandenen betrieblichen Informationen (Begehungsprotokolle, Mitarbeiterbefragungen, Ergebnisse von Organisationsentwicklungsmaßnahmen, Arbeitszeitaufschreibungen, Unfall- und Krankheitsstatistiken) auszuwerten. Sie können bereits Teile der Analyse darstellen, später ergänzend in die Beurteilung einbezogen werden oder es lassen sich damit Prioritäten setzen.

Betrachtungseinheiten nach Art der Tätigkeit festlegen

Grundsätzlich müssen alle Arbeitsplätze in die Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden. Gleichartige Arbeitsplätze lassen sich zusammenfassen, wenn die Gefährdungen und Belastungsfaktoren vergleichbar sind. Gibt es nur ein Modell des Arbeitsstuhls oder des Bildschirmgerätes für eine Tätigkeit, dann ist die Prüfung eines Exemplars ausreichend. Auch vergleichbare Arbeitsprozesse können möglicherweise beispielhaft beurteilt werden.

Der gesamte Betrieb sollte also systematisch in Betrachtungseinheiten (z.B. Sekretariate, Call-Center, Entwicklungsabteilung, Vertrieb) unterteilt werden, um später arbeitsplatz- und tätigkeitstypische Ergebnisse zu erhalten und gezielt Maßnahmen entwickeln zu können.

Auch besondere Personengruppen gilt es zu berücksichtigen, wenn sie gesetzlichen Bestimmungen unterliegen (Jugendliche, Schwerbehinderte, werdende Mütter).

Konzept erstellen und Methoden auswählen

Auf dieser Grundlage lässt sich das konkrete Vorgehen planen und aus den notwendigen Untersuchungsbereichen, Schritten und Methoden ein Konzept erstellen. Der Gesetzgeber schreibt keine konkreten Methoden vor, er verweist bei Arbeitsstätten und der Arbeitsmitteln auf die Fachkunde. Die Arbeitsschutzfachkräfte stehen dabei beratend zur Verfügung.

Das gesamte Vorschriften- und Regelwerk ist die Grundlage der Ermittlung und Beurteilung. Hier sind die Mindestanforderungen an sichere und gesunde Arbeit definiert. Werden diese als Beurteilungskriterien für das Gefährdungsrisiko genutzt, und die notwendigen Maßnahmen entsprechend ausgerichtet, besteht Rechtssicherheit für die Verantwortlichen.

Analysemethoden und Fachkunde

Wie die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird, dazu macht der Gesetzgeber keine Vorschriften. Die konkreten betrieblichen Bedingungen und die sich wandelnden Erkenntnisse zu Gesundheitsgefährdungen erfordern angepasste Vorgehensweisen und Methoden. Arbeitswissenschaftler/-innen, die Staatliche Arbeitsschutzverwaltung und Berufsgenossenschaften haben mittlerweile eine ganze Reihe von Empfehlungen und nützliche Instrumente veröffentlicht. Handlungshilfe 3 zeigt die wichtigsten Anforderungen an die Qualität eines Analyseinstruments, wie sie die Aufsichtsinstitutionen fordern.

Fachkunde erforderlich

Eine systematische Analyse aller möglichen Gefährdungen und ihre Beurteilung hinsichtlich des Risikos für die Sicherheit und die Gesundheit erfordert auch Fachkunde. Beratend stehen hierzu die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt zur Verfügung. Sie unterstützen dabei, das für den Zweck und die betrieblichen Umstände passende Instrument und Messverfahren auszuwählen und bei Bedarf anzupassen.

Die vollständig eigenverantwortliche Durchführung der Gefährdungsbeurteilung gehört nicht zu ihren Aufgaben, zumindest nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten nach DGUV Vorschrift 2.

Im Bereich der Arbeitsstätten ist Fachkunde bei der Gefährdungsbeurteilung notwendig bzw. die fachkundige Beratung des dafür verantwortlichen Arbeitgebers. Die Aufgabe kann der Arbeitgeber auf „fachkundige und zuverlässige“ (vgl. Arbeitsschutzgesetz § 13) Personen übertragen. Eine fachkundige Person ist auch erforderlich bei der Prüfung der Arbeitsmittel auf Elektrosicherheit (Elektrofachkraft) oder der Lärmmessung zur Bestimmung des Beurteilungspegels (Fachkundenachweis Lärm).

Empfehlenswert ist es, durch Beratung, Schulung und den Einsatz externer Fachexperten bei der Erstbeurteilung im Betrieb eigenes Know-How aufzubauen. Die durchführenden Personen sollten das Vertrauen der Beschäftigten haben.

Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung verlangt bei der Ermittlung psychischer Belastungen den Einbezug und gleichzeitig den Schutz der Beschäftigten - Datenschutz und anonymisierte Verfahren sind hilfreich um angstfreie Aussagen zu erhalten. Auch hier ist Fachkunde notwendig, insbesondere wenn Fragebögen oder Workshops eingesetzt werden sollen.

In Schritten vorgehen: Stufenkonzept

Es empfiehlt sich, in Schritten vorzugehen und nicht gleich mit hohem Aufwand ins Detail zu gehen. Damit lässt sich das Verfahren gezielter und effektiver gestalten (siehe dazu die Handlungshilfe 4).

* Grobanalyse

Eine Grobanalyse ermöglicht es, mit begrenztem Aufwand eine Orientierung zu erhalten. Ein systematisches und vollständiges Vorgehen ist hier auch notwendig, alle Arbeitsräume und Arbeitsplätze gilt es zu betrachten, gleichartiges lässt sich zusammenfassen bzw. anhand repräsentativer Arbeitsplätze analysieren.
Bei einer Mitarbeiterbefragung nach psychischen Belastungen sollte eine möglichst große Zahl von Beschäftigten einbezogen werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

* Feinanalyse

Eine Feinanalyse wird vertiefend dort notwendig, wo die Grobanalyse Hinweise auf erhöhte Gefährdungen oder gesundheitliche Probleme erbracht hat. Für solche kritischen Untersuchungsbereiche, Abteilungen oder Tätigkeiten lassen sich vertiefend präzisere Methoden einsetzen, um Ursachenzusammenhänge zu erkennen und wirkungsvolle Maßnahmen zu entwickeln. Lärmmessungen können angebracht sein, der Einsatz von Software-Ergonomie-Experten oder Gesundheitszirkel, die Ursachenzusammenhänge und Ansätze für Verbesserungen erarbeiten.

Vertiefende gruppenorientierte Verfahren wie Zirkel oder Workshops sind immer sinnvoll, wenn es darum geht Ursachen zu erkennen um gezielt Maßnahmen zu entwickeln und dabei die Vorschläge der Beschäftigten einbezogen werden sollen. Sie sind die Experten in ihrem Tätigkeitsbereich.

* Fragen nach dem Gesundheitsstatus

Die gesetzlich Pflicht der Gefährdungsbeurteilung erfordert keine Fragen nach dem Gesundheitsstatus der Beschäftigten. Sinnvoll ist das nur im Rahmen der Gesundheitsförderung bzw. des Gesundheitsmanagements[R21] .

Qualität ist gefordert

Zu den Qualitätsanforderungen der Analyseinstrumente geben die gesetzlichen Vorschriften, die Regelwerke der Unfallversicherungsträger und die vom Bundesarbeitsministerium herausgegebenen Grundsätze zur Gestaltung von Handlungshilfen Anhaltspunkte. Hier wird z.B. gefordert, dass sie vollständig, beteiligungsorientiert und wissenschaftlich geprüft sind und den Bezug zu den Soll-Vorschriften enthalten.

Zur Prozessqualität macht die Leitlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie GDA Aussagen und zur inhaltlichen und methodischen Qualität der Ermittlung psychischer Belastungen gibt es Empfehlungen der GDA an die Unternehmen. Handlungshilfe 5 zeigt die wichtigsten Anforderungen der Aufsichtsbehörden an die Prozessqualität.

Risikobeurteilung

Werden überhöhte Belastungen und eine Gefährdung der Sicherheit und die physische und die psychische Gesundheit festgestellt, müssen Verbesserungen gefunden und Maßnahmen ausgewählt werden. Ziel ist es eine Gefährdung zu vermeiden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering zu halten. Denn es geht um Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen.

Das Arbeitsschutzgesetz regelt die Grundsätze, nach denen Schutzmaßnahmen entwickelt werden sollen. Hier wird formuliert, dass Gefahren an der Quelle zu bekämpfen sind und individuelle Schutzmaßnahmen nachrangig sind. Die Hierarchie, die hier gemeint ist fordert Maßnahmen in folgender Rangfolge:

 

Bildquelle: Berufsgenossenschaft Holz und Metall BGHM-Information 102: Beurteilen von Gefährdungen und Belastungen. Anleitungshilfe zur systematischen Vorgehensweise, sichere Schritte zum Ziel, 2015

Die Beurteilung des Risikos einer Belastung oder Gefährdung erfolgt am besten entlang der Vorschriften, der staatlichen technischen Regeln und des Regelwerks der Unfallversicherungsträger - und damit der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse. Qualitative Beurteilungsverfahren berechnen Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe zur Risikoabschätzung (Verfahren nach Nohl). Im Bereich der Beurteilung physischer Belastungen bei Lastenhandhabung bieten die Leitmerkmalmethoden eine schnelle Einschätzung und die Gefährdung aus psychischen Belastungen können am besten durch die Beurteilung der Beschäftigten eingeschätzt werden.

Wirksamkeitsprüfung und Dokumentation

Die Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Vermeidung oder Minderung von Gefährdungen ist ein selbstverständlicher Schritt im systematischen Arbeitsschutz. Das kann z.B. die Prüfung der Wirkung technischer Maßnahmen sein, wie Lärmmessungen oder Befragungen der Betroffenen nach Einbau einer Lärmdämmung, oder die Prüfung der Umsetzung von Regeln zu sicherheitsgerechtem Verhalten, wie die Anweisung zur Nutzung von Aufstiegshilfen.

Die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung, der Ergebnisse, der Maßnahmen und ihrer Überprüfung auf Wirksamkeit bietet die Grundlage, Entwicklungen nachzuvollziehen und Erfolge aufzuzeigen. Sie ist also nicht allein eine Nachweispflicht für die staatlichen Arbeitsschutzbehörden oder die Berufsgenossenschaften, sondern ein Schritt zu einem Arbeitsschutzmanagement.

Beteiligung und Mitbestimmung

Grundsätzlich empfiehlt es sich, über das Vorgehen Transparenz im Betrieb herzustellen, Führungskräfte und Beschäftigte sollten wissen was auf sie zukommt. Die Gefährdungsbeurteilung berührt sensible Themen und benötigt Akzeptanz.

Aktives Einbeziehen der Beschäftigten

Die aktive Einbeziehung und Information der Beschäftigten ist sehr zu empfehlen und wird auch von den überbetrieblichen Arbeitsschutzinstitutionen gefordert. Die Beteiligung der Beschäftigten kann sich beziehen auf:

  • Information über die Art und Weise der Gefährdungsbeurteilung
  • beteiligungsorientierte Analyseverfahren (Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitszirkel)
  • beteiligungsorientierte Lösungssuche (Zirkel, Workshops)
  • Information über die Ergebnisse und die ergriffenen Maßnahmen
  • Unterweisung zu den festgestellten Gefährdungen und präventivem Verhalten

Durch Partizipation werden Beschäftigte sensibilisiert und akzeptieren Verbesserungsmaßnahmen eher, wenn sie selbst daran mitarbeiten können. Das stärkt Eigenverantwortung für gesundheitsgerechtes Verhalten.

Im Rahmen der Unterweisung haben die Beschäftigten das Recht, über die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und die getroffenen Maßnahmen informiert zu werden.

Beteiligungsrechte von Betriebsräten und Personalräten

Ohne die Abstimmung mit dem Betriebsrat lässt sich das gesamt Verfahren nicht durchführen. Die betriebliche Interessenvertretung hat nach Betriebsverfassungsgesetz bei der Festlegung der konkreten Vorgehensweise und der Methoden ein Mitbestimmungsrecht. Auch die Personalvertretungsgesetze ermöglichen die Beteiligung von Personalräten am gesamten Prozess. Bei der Festlegung der Maßnahmen gestaltet die betriebliche Interessenvertretung grundsätzlich mit, um die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften abzusichern.

Immer noch gibt es in vielen Betrieben keine Gefährdungsbeurteilung und vor allem nicht zu den psychischen Belastungen. Eine Umfrage unter Betriebs- und Personalräten in 2015 zeigt, dass für das Fehlen der Beurteilung der psychischen Belastungen vor allem mangelndes Know-How und unklare Verantwortlichkeiten die Ursachen sind. Betriebsräte sind die Treiber für die Umsetzung dieser wichtigen Aufgabe des Arbeitsschutzes, das hat ein Expertenprojekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Jahr 2010 bestätigt.

Prüfung der Qualität

Die staatlichen Aufsichtsbehörden, die für den Vollzug des Arbeitsschutzgesetzes zuständig sind, überprüfen in Betriebsbesichtigungen auch die Qualität der Gefährdungsbeurteilung. Grundlage dafür ist die GDA Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation. Geschaut wird nach

  • Vollständigkeit - Berücksichtigung aller Tätigkeiten, Arbeitsplätze und Gefährdungs- und Belastungsfaktoren
  • Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen
  • verständliche Unterweisungen
  • Regelmäßigkeit der Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Wird die Gefährdungsbeurteilung als ein Bestandteil eines umfassenden Qualitätsentwicklungsprogramms verstanden und mit Aktivitäten wie Öko-Audit oder Reorganisationsprozessen verbunden, dann kann Arbeitsschutz effizient betrieben werden, als Teil des Managements des Betriebes. Dazu lassen sich Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme nutzen.

Der Servicebereich

Rechtsquellen und Normen

Gesetze und Verordnungen
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbschG)
    • § 3 Grundpflichten des Arbeitgebers
    • § 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
    • § 6 Dokumentation  
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
    • § 3 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
  • Mutterschutzgesetz (MuSchG)
    • § 2 Gestaltung des Arbeitsplatzes
  •  Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArV)
    • § 1 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
  • Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
    • § 81 Pflichten  des Arbeitgebers und Rechte schwerbehinderter Menschen
    • § 84 Prävention
  • Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)
    • § 80 Allgemeine Aufgaben
    • § 87 (1) Nr.7 Mitbestimmung bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften
    • § 89 Arbeits- und betrieblicher Umweltschutz 
    • § 90 Unterrichtungs- und Beratungsrechte
    • § 91 Mitbestimmungsrechte
  • Hessisches Personalvertretungsgesetz (HPersVG):
    • § 74 (1) Nr.6
    • § 74 (1) Nr. 16
    • § 76 Arbeitsschutz
  • Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG):
    • § 75 (3) Nr. 11 Mitbestimmung bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheits­schädigungen
    • § 75 (3) Nr.16 Mitbestimmung bei Gestaltung der Arbeitsplätze
    • § 81 Kooperation
DGUV Vorschriften, Regeln und Informationen
  • DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention
  • DGUV Regel 100-001: Grundsätze der Prävention (Auslegung), §3 "Beurteilung der Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Auskunftspflichten"
  • DGUV Information 215-410: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze. Leitfaden für die Gestaltung

Auslegung und Rechtsprechung

  • Bundesverwaltungsgericht 5.3.2012, AZ: 6 PB 25.11
    Keine Mitbestimmung bei Gefährdungsbeurteilungen nach BPersVG § 75 (3) Nr. 11, aber Initiativrecht für Maßnahmen des Gesundheitsschutzes nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung. Maßnahmen müssen immer auf Veränderungen der Arbeitsbedingungen gerichtet sind, eine Gefährdungsbeurteilung ist eine nur vorbereitende Maßnahme.
  • Bundesarbeitsgericht BAG vom 12.8.2008, AZ: 9 AZR 1117/06
    Arbeitnehmer haben nach § 5 Abs 1 ArbSchG iVm. § 618 Abs 1 BGB einen individuellen Anspruch auf eine Beurteilung der mit ihrer Beschäftigung verbundenen Gefährdung. § 5 Abs 1 ArbSchG räumt dem Arbeitgeber bei dieser Beurteilung einen Spielraum ein. Der Betriebsrat hat bei dessen Ausfüllung nach § 87 Abs 1 Nr 7 BetrVG mitzubestimmen. Der einzelne Arbeitnehmer kann deshalb nicht verlangen, dass die Gefährdungsbeurteilung nach bestimmten von ihm vorgegebenen Kriterien durchgeführt wird.
  • Bundesarbeitsgericht BAG vom 8.6.2004, AZ: 1 ABR 4/03 und AZ: 1 ABR 13/03
    Mitbestimmung des Betriebsrates nach BetrVG § 87 (1) Nr. 7 bei der Gefährdungsanalyse, der Beurteilung der Gefährdung und der Unterweisung. Eine Betriebsvereinbarung muss dies klar regeln , allgemeine Vorgaben reichen da nicht aus.
  • Bundesarbeitsgericht BAG vom 15. Januar 2002, AZ: 1 ABR 13/01
    Grundsätzliche Aussagen zur Mitbestimmung des Betriebsrates zum Gesundheitsschutz bei Bildschirmarbeit nach BetrVG § 87 (1) Nr. 7, denn der Arbeitgeber hat eine Pflicht zum Handeln und es gibt keine zwingende Vorgabe, so dass eine konkrete betriebliche Regelung notwendig ist.
  • Bundesverwaltungsgericht 14.10.2002, AZ: 6 P 7.01
    Keine Mitbestimmung des Personalrats bei Gefährdungsbeurteilung nach BPersVG § 75 (3) Nr. 11, da die Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nur Vorbereitungshandlungen sind und hier die Informations- und Anregungsrechte des Personalrats nach § 81 (2) anwendbar sind. Mitbestimmung erst bei Entscheidung über konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen. Bei Einwänden des PR gegen das Vorgehen des AG können diese zur Verweigung der Zustimmung zu Maßnahmen herangezogen werden oder es sind evt. Maßnahmen zu fordern, die eine erneute Gefährdungsbeurteilung nötig machen.
     

Literatur

- Zum Einlesen:  

Gewerkschaft ver.di:
Online-Portal Gefährdungsbeurteilung
mit vielen Informationen und Verweisen

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:
Portal Gefährdungsbeurteilung
Übersicht über Gefährdungsfaktoren und Verfahren

Toolbox der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
www.baua.de (umfassende Übersicht über alle Arten von Instrumenten zur Analyse psychischer Belastungen)

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA:
Empfehlung zur Umsetzung Gefährdungsbeurteilung psych. Belastungen
Kurzbroschüre der Träger der GDA, 2014, download unter www.gda-portal.de  

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.):
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Erfahrungen und Empfehlungen.
Berlin (Erich Schmidt Verlag) 2013

DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg.):
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen - Tipps zum Einstieg.
Berlin 2013, download unter www.dguv.de  

Bundesrat: Verordnungsantrag der Länder Hamburg, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein
Entwurf einer Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastung bei der Arbeit.
Drucksache 315/13, beschlossen am 3.5.2013, verfügbar als  download  (270 kB)

Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA (Hrsg.):
Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz.
Stand 2012 (Leitlinie für Arbeitsschutzbehörden) download unter www.gda-portal.de

Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA (Hrsg.):
Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation.
Stand 2011 (Leitlinie für Arbeitsschutzbehörden), download unter www.gda-portal.de

Die Gefährdungsbeurteilung - Grundlage des Arbeitsschutzes.
DGUV Forum, Nr. 9 2010, hg von Deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV - www.dguv.de

Schröder, Martina; Riesenberg, Dr. Horst:
Die Gefährdungsbeurteilung aus Sicht der Gewerkschaften.
in: DGUV Forum Nr. 9 2010, verfügbar als  download   (264 kB) 

- Zum Vertiefen:  

Romahn, Regine:
Gefährdungsbeurteilungen.
hg. v. Hans-Böckler-Stiftung, Schriftenreihe Betriebs- und Dienstvereinbarungen,
2. Auflage, Frankfurt (Bund-Verlag) 2013  

Gruber/Kittelmann/Mierdel:
Leitfaden für die Gefährdungsbeurteilung,
Bochum (Verlag Technik & Information), 13. überarbeitete Auflage 2013  

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.):
Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung. Handbuch für Arbeitsschutzfachleute.
Loseblattsammlung, Bremerhaven (Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH) 1. Auflage 2010

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz:
Datenbank "Instrumente der Gefährdungsbeurteilung"
http://osha.europa.eu unter gute praktische Lösungen

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:
Portal Gefährdungsbeurteilung mit Datenbank
www.gefaehrdungsbeurteilung.de  (vernetzt mit der Datenbank der Europ. Agentur)

Sujet/Hans-Böckler-Stiftung/ver.di Genderpolitik (Hrsg.):
Arbeitsbedingungen beurteilen - geschlechtergerecht. Gender Mainstreaming in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.
Düsseldoft 2010, Bezug bei Gewerkschaft ver.di Berlin und Sujet Organisationsberatung Hamburg

Peter Martin, Jochen Prümper, Gerd von Harten:
Ergonomie-Prüfer zur Beurteilung von Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen (ABETO).
Frankfurt/Main (Bund-Verlag) 2008

Holm, Matthias/Geray, Max:
Intergration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung.
hg. von Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit INQA
Dortmund 2007, 2. Auflage, download unter www.inqa.de

Hans Szymanski:
Die alterssensible Gefährdungsbeurteilung - Basis für eine zeitgemäße Arbeitsgestaltung
in: REFA-Nachrichten 6/2006, S. 20-25.

Quellen

Dr. Elke Ahlers:
Betriebliche Gesundheitsförderung und Gefährungsbeurteilungen
Vortrag auf der A 2015, Tag der Betriebs- und Personalräte, 29.10.2015

Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf:
Erfahrungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen
BAuA-Projekt F 2193; in: ARBEIT. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 4/2010, 267-282

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Letzte Änderung: 10.2.2017

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Rechtsquellen
  • Arbeitsschutzgesetz
  • Bildschirmarbeits-
    verordnung

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Literaturtipp
  • Gruber/Kittelmann/Mierdel:
    Leitfaden für die
    Gefährdungs-
    beurteilung,
    Bochum 2013 


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