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DGB: Acht-Stunden-Tag bleibt

Kein Eingriff ins Arbeitszeitgesetz

Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände will den Acht-Stunden-Tag mit der Begründung kippen, dass die Regelung zu unflexibel sei. Würden sich die Arbeitgeber durchsetzen, wäre es künftig etwa möglich, an drei Tagen hintereinander 12 1/4 Stunden zu arbeiten. Zuzüglich der dreiviertel Stunde Pause zöge sich die tägliche Arbeitszeit über 13 Stunden. Möglich wären auch geteilte Schichten, wie sie heute schon im Nahverkehr und der Gastronomie praktiziert werden. Der DGB und DGB-Gewerkschaften erteilten der Forderung der Arbeitgeber eine Absage. Und auch die Forscher der Hans-Böckler-Stiftung warnen davor, dass den Beschäftigten dadurch noch längere Arbeitszeiten drohen würden. Eine aktuelle Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass Beschäftigte schon heute sehr flexibel arbeiten.

Hier kann ein Radio-Interview mit Reinhard Bispinck vom WSI gehört werden. Warum es keiner weiteren Flexibilisierung bedarf, erklärt die Analyse des WSI

 

 

 

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