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Arbeit im Büro gesund gestalten

Jeder Vierte lässt Bürostress an Familie aus

Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts IFAK unter 2.000 Erwerbstätigen

Nach einer Studie des IFAK Instituts fühlen sich 61 Prozent der Beschäftigten bei ihrer Arbeit gestresst. Bei knapp einem Drittel ist der Stress so groß, dass sie sich ausgebrannt fühlen. Dies ergab eine bevölkerungsrepräsentative Telefonbefragung im Frühjahr 2008 unter 2.000 Erwerbstätigen ab 18 Jahren in ganz Deutschland. 

Die Studie zeigt auch, dass der Stress nach Feierabend nicht einfach abgestreift werden kann. Viele nehmen den Druck aus dem Büro mit nach Hause. Jeder vierte erwerbstätige Mann (25 Prozent) und sogar jede dritte erwerbstätige Frau (30 Prozent) gaben zu, sich im letzten Monat an mindestens drei Tagen aufgrund von beruflichem Stress gegenüber ihren Familien und Freunden schlecht verhalten zu haben.

Gefragt nach dem Stellenwert der Work-Life-Balance gab etwa jeder Vierte an, dass die Bedeutung einer guten Balance zwischen Beruf und Privatleben abgenommen habe. Nur für jeden Siebten hat sie zugenommen. 

An Engagement mangelt es den Beschäftigten in  Deutschland laut Studie nicht. Das Gros (88 Prozent) stimmt (voll und ganz) der Aussage "Ich bin immer bereit, zusätzlichen Einsatz zu leisten, um die Arbeit zu erledigen" zu. Etwa eben so viele (90 Prozent) gaben an "ohne weiteres mal länger zu bleiben, um die Arbeit abzuschließen".

Weitere Infos in einer Pressemeldung vom November 2008.

Quelle/Urheber: IFAK/ergoRed

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