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Arbeit im Büro gesund gestalten

Weniger arbeiten bis zur Rente

Jeder zweite ältere Beschäftigte will Arbeitszeit vor Rente reduzieren

Bauarbeiter scheiden im Durchschnitt mit 58 aus dem Arbeitsleben aus, Beschäftigte im Gesundheitswesen oder im Maschinenbau mit 61. "Da ist doch völlig klar, dass die Idee von der 'Vollzeitarbeit bis zum gesetzlichen Rentenalter' für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überhaupt nicht passt", kommentiert  DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach die Ergebnisse der Studie. "Deshalb brauchen wir bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für gleitende und abgesicherte Übergänge von der Arbeit in die Rente. Teilzeitbeschäftigung und Teilrente ab 60 kombinieren zu können ist da ein wichtiger Baustein."

"Es geht dabei eben nicht um Frühverrentung, sondern darum, dass die Menschen mit einer geringeren Arbeitszeit länger gesund in Arbeit bleiben können" so Buntenbach weiter. "Wenn ältere Schichtarbeiter nur noch drei oder vier Schichten in der Woche machen müssen statt fünf, dann tragen die längeren Ruhepausen dazu bei, dass sie es auch länger schaffen als nur bis 63. Es muss schnellstens etwas passieren: Der Gesetzgeber muss für bessere Rahmenbedingungen bei den flexiblen Übergängen und für eine Anti-Stress-Verordnung sorgen und ein wirksames Präventionsgesetz erlassen. Die Arbeitgeber müssen stärker in die Pflicht genommen werden."

Die Studie "Schrittweise in die Rente - Was die Beschäftigten von einem fließenden Übergang halten" präsentiert erste Ergebnisse der Repräsentativumfrage des Instituts DGB-Index Gute Arbeit 2014. Die Studie kann heruntergeladen werden.

Quelle: DGB Logo Ergo Online
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