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Arbeit im Büro gesund gestalten

BDA und DGB wollen psychische Gesundheit besser schützen

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles stellt Forschungsvorhaben zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt vor/Dokumentation der Veranstaltung online

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen und die Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Beschäftigten zu verbessern. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung leistet dazu einen wichtigen Beitrag und soll gestärkt werden. Dies erklärten Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA, und DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach auf einer gemeinsamen Veranstaltung 19. März 2014 in Berlin, an der auch die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles teilnahm. BDA und DGB wollen damit die im September 2013 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales verabschiedete Erklärung zur psychischen Gesundheit (ergo-online® berichtete) mit Leben füllen.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat auf der Veranstaltung ein Forschungsvorhaben zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt vorgestellt. Die Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) soll eine systematische Übersicht über psychische Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt schaffen. Zugleich soll sie konkrete Handlungsempfehlungen für die Bereiche Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliche Mitbestimmung liefern. Das Forschungsprojekt ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung von BDA und DGB sowie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die Dokumentation zur Veranstaltung wird auf den BDA-Internetseiten angeboten.

Quelle/Urheber: BDA/DGB/BMAS/ergoRed

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