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Arbeit im Büro gesund gestalten

Gesundheitliche Auswirkungen von Laserdruckern

Gesetzliche Unfallversicherung fördert Forschung: Mit Ergebnissen ist Ende 2013 zu rechnen

Derzeit untersuchen Arbeits- und Umweltmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gemeinsam mit der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, ob und wie sich der Betrieb von Laserdruckern auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Das Projekt wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gefördert. Mit Ergebnissen ist in etwa einem Jahr zu rechnen.

Laserdrucker zählen zu den vielen natürlichen und technischen Emissionsquellen für Gase und Partikel. Die meisten Menschen verwenden diese Geräte, ohne von Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu berichten. Eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Personen allerdings schildert Symptome im Zusammenhang mit dem Gebrauch solcher Geräte: zum Beispiel Atemprobleme, Allergien, Kopfschmerzen. Nachgewiesen ist, dass Laserdrucker im Betrieb Partikel und Gase abgeben. Art und Menge dieser Emissionen hängen allerdings in erheblichem Umfang vom Gerätetyp, Papier, Betriebszustand und weiteren Faktoren ab. Das ergaben beispielsweise Studien der BAM.

In der laufenden Studie wird zum ersten Mal unter systematisch variierten, kontrollierten Versuchsbedingungen geprüft, welche Effekte die Emissionen auf den menschlichen Körper haben können und wie stark diese ausfallen. Die Herausforderung für die Forscher besteht darin, Büroarbeitsplätze so realistisch wie möglich nachzubilden und zugleich sicherzustellen, dass bei verschiedenen Personen vergleichbare Versuchsbedingungen herrschen.

Weiter Informationen in einer Pressemeldung.

Quelle/Urheber: DGUV/ergoRed

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