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Gute Arbeit braucht klare praktikable Regeln

IG Metall fordert Anti-Stress-Verordnung

Es gibt bisher keine Verordnung, um Beschäftigte vor Gefährdungen durch psychische Belastungen zu schützen. Diese Lücke will die IG Metall mit ihrem Entwurf für die Anti-Stress-Verordnung schließen.

Denn "psychische Belastungen sind die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts", sagt IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban bei der Vorstellung der Anti-Stress-Initiative am 27. Juni 2012 in Berlin. Bei der Anti-Stress-Verordnung geht es darum, das Arbeitsschutzgesetz um wesentliche Punkte zu ergänzen. Das Regelwerk des Arbeitsschutzes muss in Bezug auf psychische Belastung konkretisiert werden. Die Anti-Stress-Verordnung wurde im breiten Dialog mit Fachwissenschaftlern, betrieblichen Praktikern und Arbeitsschutz-Experten entwickelt.

Die neue Verordnung soll für alle Firmen gelten, die dem Arbeitsschutzgesetz unterliegen. Im betrieblichen Arbeitsschutz spielen Betriebsräte und Gewerkschaften eine zentrale Rolle. Die IG Metall hat ein Anti-Stress-Paket entwickelt, indem sie den betrieblichen Akteuren Werkzeuge zur Verfügung stellt, um eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vorzunehmen.

Weitere Informationen auf den IG Metall-Internetseiten. Dort steht der Entwurf der Verordnung als PDF-Download zur Verfügung.

Quelle/Urheber: IG Metall/PolRed


 

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