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Arbeit im Büro gesund gestalten

Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit immer noch selten

Ergebnisse einer Befragung von rund 16.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Der Anteil der Betriebe, die freiwillige Initiativen, betriebliche oder tarifliche Vereinbarungen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Männern und Frauen aufweisen, hat sich seit Beginn des Jahrzehnts kaum verändert. Das zeigt eine Befragung von rund 16.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nur in jedem zehnten Betrieb mit mindestens zehn Beschäftigten galten im Jahr 2008 betriebliche oder tarifliche Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit.

Fünf Prozent der Betriebe gaben an, betriebliche Vereinbarungen abgeschlossen zu haben. Sechs Prozent werden durch tarifliche Vereinbarungen erfasst. Freiwillige Initiativen haben lediglich vier Prozent der Betriebe ergriffen. 87 Prozent der Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten weisen keine Vereinbarung oder Initiative auf. Da es vor allem große Betriebe sind, die Vereinbarungen abschließen, arbeitet jeder fünfte Beschäftigte in einem Betrieb, der im Bereich Gleichstellung aktiv ist. Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zu einer entsprechenden IAB-Betriebsbefragung im Jahr 2002 nahezu nicht verändert.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom November 2009. Die Studie wird als IAB-Kurzbericht zum Herunterladen angeboten.

Quelle/Urheber: IAB/ergoRed

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