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Arbeit im Büro gesund gestalten

Gemeinsam handeln entlang der Brennpunkte des Arbeitsschutzes

3. Arbeitsschutzforum der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) in Dortmund

In der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fand am 16. Juli 2008 das dritte Arbeitsschutzforum der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) statt. Etwa 180 Vertreter aller maßgeblichen Träger, Institutionen und Verbände des deutschen Arbeitsschutzes, der Sozialpartner, der Wissenschaft und der Fachöffentlichkeit informierten sich über den Stand der GDA. Dabei diskutierten sie die in verschiedenen Fachgremien entwickelten Vorschläge.

Der seit 2006 entwickelte Pakt von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern ist auf ein abgestimmtes, strategisch orientiertes Handeln im Arbeitsschutz gerichtet. Michael Koll, Leiter der Unterabteilung Arbeitsschutz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales: "Die GDA erzeugt Synergien und ermöglicht gemeinsames Handeln entlang der Brennpunkte im Arbeitsschutz." Für den Zeitraum 2008 bis 2012 haben die Träger der GDA gemeinsame Arbeitsschutzziele verabredet. So soll die Zahl und Schwere von Arbeitsunfällen sinken, die Belastungen des Muskel- und Skelett-Systems verringert werden sowie die Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen abnehmen.

In ihrer Begrüßung freute sich die BAuA-Präsidentin Isabel Rothe, über das große Interesse am dritten Arbeitsschutzforum. Die breite Unterstützung werde die GDA, die sich auf der Schwelle zur programmatischen Umsetzung befände, zum Erfolg führen. Die anschließenden Vorträge informierten über den Stand der Arbeiten zur Operationalisierung der GDA-Ziele in verschiedenen Handlungsfeldern und über die anstehenden weiteren Schritte. Große Resonanz fanden auch die drei Workshops am Nachmittag mit ihren zielübergreifenden Querschnittsaspekten wie zum Beispiel die Prävention psychischer Fehlbelastungen. Durch den Dialog mit den Arbeitsschutzexperten und mit Akteuren angrenzender Politikbereiche erhält die programmatische Ausgestaltung der GDA eine breite und vielfältige Grundlage.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet die Dokumentation des 3. Arbeitsschutzforums auf ihren Internetseiten an. Vorträge und Präsentationen des Penums und der Workshops stehen zum Download bereit.

Weitere Informationen auch in einer Pressemeldung und auf den Internetseiten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI).

Quelle/Urheber: BAuA/ergoRed

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