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Arbeit im Büro gesund gestalten

Flexibel im Job und ständig erreichbar?

Nötig sind Zeitpuffer und klare Absprachen


Im Rahmen des iga.Barometers 2014 wurden rund 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zur beruflichen Flexibilität und deren Auswirkungen auf Familie, Gesundheit und Erholungsfähigkeit befragt. Demnach sind die Anforderungen an Beschäftigte beträchtlich: Zwei Drittel (65 Prozent) der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Von den Betroffenen fühlt sich jeder Fünfte durch die Erwartung des Arbeitgebers belastet, Mehrarbeit leisten zu müssen. Von einem Fünftel (22 Prozent) der Befragten wird erwartet, dass sie auch im Privatleben für dienstliche Angelegenheiten zur Verfügung stehen, wobei jeden dritten Betroffenen diese Erreichbarkeit ziemlich belastet.

Auffällig ist, dass Erschöpfungszustände und Vereinbarkeitsprobleme häufiger bei Beschäftigten vorkommen, die auch in ihrer Freizeit für ihren Job verfügbar sind. In erster Linie führt die Erreichbarkeit für Jobfragen während des Privatlebens zu Zeitkonflikten: 18 Prozent stimmen der Aussage zu, private Aktivitäten deswegen ausfallen zu lassen. 23 Prozent der Befragten fühlen sich aus diesem Grund zu erschöpft, privaten Verpflichtungen nachzukommen.

Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass sich Zeitpuffer positiv auswirken können. Und: Klare Absprachen und mehr Zeit für die Bearbeitung von Aufgaben sind nicht nur gut fürs Arbeitsleben, sondern können auch das Privatleben bereichern.

Alle Ergebnisse der vierten Befragungswelle können im iga.Report 27: „iga.Barometer 2014, 4. Welle“ nachgelesen werden. Die aktuelle Ausgabe steht unter folgendem Link zum Download bereit.

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) geht auf eine Zusammenarbeit von BKK Dachverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen zurück.

 

 

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