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Arbeit im Büro gesund gestalten

Fachtagung: Neustart des Arbeitsschutzes im öffentlichen Dienst?

Veranstaltung für Personalräte zur Gefährdungsbeurteilung 

Seit Jahren steigt der Krankenstand im öffentlichen Dienst. Neben körperlichen geht dies vor allem auf gestiegene psychische Belastungen zurück. Der DGB-Index Gute Arbeit zeigt: Arbeit wird verdichtet, Leistungsanforderungen erhöhen sich, die Zahl der Überstunden wächst. Gewerkschaften und Personalräte haben innovative Vereinbarungen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement ausgehandelt. So hat der Deutsche Gewerkschaftsbund in Bund und Ländern zahlreiche Vereinbarungen zur Verstärkung von Prävention und Arbeitsschutz im öffentlichen Dienst abgeschlossen.

Und doch: Es gibt noch immer viele weiße Flecken. Oft fehlen schon grundlegende arbeitsschutzrechtliche Maßnahmen, vor allem die Gefährdungsbeurteilung. Sie ist das wichtigste Instrument der Prävention. Damit sie wirkt, muss sie flächendeckend durchgeführt werden und sich auf alle – auch psychischen – Gefährdungen erstrecken.

Wie gelingt der erste Schritt zur funktionierenden Gefährdungsbeurteilung? Was können Personalräte tun, damit Arbeitgeber ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen? Welche Akteure müssen gewonnen werden? Die Hans-Böckler-Stiftung und der DGB laden ein zur Diskussion mit Expertinnen und Experten sowie vielen Kolleginnen und Kollegen aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen.

Die Fachtagung findet am 22. Oktober in der Kalkscheune in Berlin statt. 

Zum Veranstaltungsprogramm.  

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