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Gesundheitsrisiken durch moderne Kommunikationstechnik

Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW): So kann man dem "Handy-Nacken" vorbeugen

Bereits 37 Prozent der Deutschen nutzen das Internet auf ihrem Handy oder einem Tablet-Computer. Im Jahr 1996 hatten nur 7,1 von 100 Personen einen Handyvertrag. 2009 hat jeder Deutsche durchschnittlich 1,32 Handyverträge, Tendenz steigend. "Ich befürchte eine zunehmende Zahl von Menschen mit Kopf- und Nackenschmerzen", warnt Dr. med. Wolfgang Panter, Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte. Er sieht einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Mobiltelefonen und der Zunahme an Muskelbeschwerden und Fehlhaltungen im Nackenbereich. Panter erklärt die Problematik: "Beim Lesen von E-Mails auf dem Handy oder Tablet-Computer nehmen Nutzer eine gesundheitsschädigende Kopfhaltung ein. Durch den deutlich nach unten geneigten Blickwinkel wird die Muskulatur im Nackenbereich verstärkt belastet." Deshalb warnt der VDBW vor dem so genannten Handy-Nacken - einer überlasteten Nackenmuskulatur durch ständiges "Nach-unten-Starren" auf Mini-Bildschirme.

Die intensive Handy- oder Tablet-Nutzung kommt also der unergonomischen Bildschirmarbeit gleich. Neben körperlichen Beschwerden durch die Arbeit am PC gibt es durch die modernen Kommunikationsmittel nun eine neue Modekrankheit.

Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) hat in einer Pressemeldung Tipps gegen den "Handy-Nacken" zusammengestellt.

Quelle/Urheber: VDBW/ergoRed

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