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Zukunft der Arbeit

BKK Gesundheitsreport 2011 erschienen

Der BKK Bundesverband hat am 15. Dezember 2011 den jährlich erscheinenden BKK Gesundheitsreport 2011 "Zukunft der Arbeit" herausgegeben. Er erfasst und analysiert das gesundheitliche Geschehen von 12,1 Millionen BKK Versicherten aus dem Jahr 2010. Das entspricht den Befunden von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland.

Einige Ergebnisse:

  • Im gesamten Jahr 2010 fehlten die pflichtversicherten Arbeitnehmer krankheitsbedingt durchschnittlich an 14,8 Tagen. Das entspricht einem Krankenstand von 4,1 Prozent.
  • Fast zwei Drittel der beschäftigten Pflichtmitglieder verzeichnen keinerlei (42 Prozent) oder nur geringfügige Krankheitsausfälle.
  • Die meisten Krankschreibungen (zwei Drittel aller Erkrankungen) dauern ein bis sieben Tage, dies sind aber nur 17,5 Prozent der krankheitsbedingten Fehltage. Nach wie vor verursachen nur 20 Prozent der erwerbstätigen Pflichtmitglieder rund 80 Prozent aller Ausfalltage.
  • Männer weisen fast doppelt so viele Erkrankungstage (255 Tage je 100 Pflichtmitglieder) aufgrund von Verletzungen auf wie Frauen (144 Tage je 100 Pflichtmitglieder). Frauen dagegen zeigen mit großem Abstand bei den psychischen Störungen mehr Krankheitstage (245 Tage je 100 Pflichtmitglieder) als die Männer (153 Tage je 100 Pflichtmitglieder) auf. Sie liegen um etwa 60 Prozent höher.
  • Seelische Leiden verursachen mittlerweile jeden achten Krankheitstag. Im Jahr 2010 verursachten sie 12 Prozent aller Fehltage bei den beschäftigten Pflichtmitgliedern. Im Jahr zuvor waren es noch 10,7 Prozent.

Den BKK Gesundheitsreport 2011 "Zukunft der Arbeit" mit weiteren Ausführungen können Interessenten unter m Internet unter www.bkk.de herunterladen. Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom Dezember 2011.

Quelle/Urheber: BKK/ergoRed

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