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Arbeit im Büro gesund gestalten

IG Metall fordert neue Kultur der Wertschätzung von Arbeit

Konferenz "Betriebspolitik aktiv - beteiligen, einmischen, die Arbeitswelt gestalten" am 20. Mai 2014

Die IG Metall hat eine neue Kultur der Wertschätzung von Arbeit gefordert. Die Beschäftigten müssten mehr einbezogen werden, um den steigenden Anforderungen an Arbeitskraft und Flexibilität gerecht zu werden. "Der Deregulierungswahn der letzten Jahrzehnte hat zu einer massiven Entwertung von Arbeit geführt", sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, anlässlich der Betriebspolitischen Konferenz am 20. Mai 2014 in Frankfurt. Deshalb müsse "Gute Arbeit" wieder zum Leitmotiv und Beteiligung ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitswelt werden. Die Arbeitsmarktanforderungen der Zukunft könnten nur bewältigt werden, wenn das Wissen und die Erfahrung älterer Beschäftigter ebenso wie das Potential der jungen Generation genutzt würde.

Unter dem Motto "Betriebspolitik aktiv - beteiligen, einmischen, die Arbeitswelt gestalten" diskutieren rund 400 Betriebsräte und IG Metall-Funktionäre über die Ergebnisse der im vergangenen Jahr durchgeführten Beschäftigtenbefragung der IG Metall. Daran hatten sich über eine halbe Millionen Beschäftigte beteiligt. Anhand praktischer Beispiele wurden Erkenntnisse der Befragung ausgetauscht und ihre Umsetzung in den Betrieben dargestellt. Als Gast begrüßte die IG Metall Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, auf der Veranstaltung. Sie kommentierte die Umfrageergebnisse und nahm eine gesellschaftspolitische Einordnung vor.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung und auf den IG Metall-Internetseiten. Dort stehen die Redebeiträge als PDFs zur Verfügung.

Quelle/Urheber: IG Metall/ergoRed

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