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Arbeit im Büro gesund gestalten

Mehrheit der Beschäftigten in Europa befürchtet Zunahme von arbeitsbedingtem Stress

Ergebnisse einer Umfrage im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)

Laut der zweiten Europäischen Meinungsumfrage zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit hält die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten in Europa arbeitsbedingten Stress für bedenklich. Ipsos MORI führte die Umfrage im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) durch und befragte über 35 000 Personen der Öffentlichkeit aus 36 europäischen Ländern zu aktuellen Arbeitsplatzthemen, darunter arbeitsbedingter Stress, die Bedeutung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und ein längeres Berufsleben.

Acht von zehn Beschäftigten in ganz Europa (80 %) sind der Ansicht, dass die Zahl der Personen, die unter arbeitsbedingtem Stress leiden, in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird, wobei 52 % sogar von einer starken Zunahme ausgehen. Dies bestätigt die Ergebnisse der ESENER-Erhebung der EU-OSHA zu neuen und aufkommenden Risiken am Arbeitsplatz, laut der 79 % der Führungskräfte der Auffassung sind, dass Stress in ihren Unternehmen ein Problem ist. Stress bei der Arbeit hat damit für Unternehmen eine ebenso große Bedeutung wie Arbeitsunfälle.

Arbeitsbedingter Stress ist eine der größten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit in Europa und stellt eine immense Belastung in Bezug auf menschliches Leiden und die wirtschaftliche Leistung dar. Laut der Umfrage stimmt die große Mehrheit der Europäer (86 %) außerdem darin überein, dass die Umsetzung von guten praktischen Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes notwendig ist, wobei 56 % dieser Aussage vehement zustimmen. Erwerbstätige und Nicht-Erwerbstätige haben dabei ähnliche Ansichten (86 % bzw. 85 % stimmen der Aussage zu).

Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom März 2012 und auf dern Internetseiten von EU-OSHA. Dort können auch die vollständigen Ergebnisse abgerufen werden. 

Quelle/Urheber: EU-OSHA/ergoRed

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