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Arbeit im Büro gesund gestalten

Kampagne: Soziale Mindeststandards in Call-Centern

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellt Beschäftigte von Call-Centern in den Mittelpunkt einer bundesweiten Kampagne

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellt die Beschäftigten von Call-Centern in den Mittelpunkt einer bundesweiten Kampagne. Unter dem Motto "Soziale Mindeststandards in Call-Centern" wird ver.di gemeinsam mit den Technologieberatungsstellen des DGB gezielt Arbeitnehmer in branchenunabhängigen Betrieben ansprechen und informieren. "Wir wenden uns an Beschäftigte in unabhängigen Call- und Service-Centern und geben ihnen Tipps und Hilfestellungen zur Verbesserung ihrer eigenen Position. Dazu gehören Aufklärung über ihre Rechte ebenso wie Hinweise auf Schutzbestimmungen und das Angebot der Vernetzung von Beschäftigten und ihren Betriebsräten", betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn.

Konkret werde es um Fragen der Qualifizierung, Ausbildung und Gesundheit am Bildschirmarbeitsplatz, zu Lohn und Tarifverträgen, zur Arbeitszeit und zur betrieblichen Mitbestimmung gehen. Im Rahmen von Aktionswochen seien zudem viele regionale Veranstaltungen an Call-Center-Standorten sowie Seminare für Betriebsräte geplant.

Eine Zwischenbilanz der Kampagne und Aktionswochen soll am 26. November 2008 in Leipzig anlässlich eines Call-Center-Tages für Betriebsräte und Beschäftigte gezogen werden.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung und auf den Internetseiten des TBS-Netz. Dort stehen die Themenblätter zum Download zur Verfügung.

Ein Schwerpunktheft zur Kampagne der Zeitschrift Computer und Arbeit ist im Bund Verlag zu beziehen und Seminarangebote für Interessenvertretungen lassen sich bei der TBS NRW buchen.

Quelle/Urheber: ver.di/ergoRed

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