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Arbeit im Büro gesund gestalten

Wenn aus Selbstbestimmung Selbstausbeutung wird

Und Arbeit und Freizeit ineinander übergehen 

Arbeitgeber fordern die Auflösung der Regelarbeitszeit sowie das Verkürzen der Ruhezeiten und das Aufweichen des Achtstundentags. Feste und aus Sicht der Arbeitgeber „starre” Arbeitszeitmodelle gelten als Bremse für die immer wieder angeführte dringend benötigte Flexibilität und auch die Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz seien nicht mehr zeitgemäß und müssten angepasst werden. Für die Beschäftigten kommt es zur räumlichen und zeitlichen Vermischung der verschiedenen Lebensbereiche und zu einer Einschränkung des Privatlebens; gesundheitliche Belastungen nehmen zu.

Im Seminar geht es um Entgrenzung der Arbeit durch unternehmerische Entscheidungen, Interessen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei „flexibler“ Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung, Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen, z.B. für arbeitsorganisatorische Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, Modelle der beschäftigtenorientierten flexiblen und sozialverträglichen Arbeitszeit, Kommunikation und Zusammenarbeit der Beschäftigten bei entgrenzter Arbeit sowie Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung zur Stärkung der Abgrenzung der Erwerbsarbeit vom Privatleben.

Das Seminar richtet sich an Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen und findet vom 24. bis 26. Oktober 2018 in Bad Soden-Salmünster statt. Anmeldemodalitäten und mehr finden sich auf der Website.

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