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Arbeit im Büro gesund gestalten

Sommerhitze im Büro

Chef darf Vorschriften machen

In der Sommerzeit stehen viele vor der Frage: Darf man jenseits der 30 Grad mehr Haut zeigen oder sollte man sich lieber dem beruflichen Dresscode beugen? Fakt ist, der Chef darf von seinen Beschäftigten verlangen, sich auch bei Hitze angemessen zu kleiden. Insbesondere in Berufen mit häufigem Kundenkontakt. Für diejenigen, die keinen Kundenkontakt haben, gelten zwar nicht so strenge Regeln, doch auch hier gibt es Richtlinien.

Für weibliche Beschäftigte gilt: Auf die Rocklänge achten. Bis eine Handbreite über dem Knie ist angemessen. Hotpants und bauchfreie Tops sind tabu, Flipflops erst recht. Peinlich wird’s, wenn sich unter der Kleidung die Blümchenunterwäsche abzeichnet. Richtig ist, im Job mit einem wachen Geist und nicht mit einem »Tiefguck-Dekolleté« aufzufallen. Ein leichtes Sommerkleid oder die Rock-Blusen-Kombination gehen aber immer.

Für die Herren gilt: Wenn schon Sandalen, dann gepflegte Füße, ohne Socken. Auch Kurzarmhemden gehen nicht überall. Wer viel schwitzt, sollte Hemden zum Wechseln haben. Und auch wenn es einige immer wieder tun: Kurze Hosen bei Männern sind fast in jedem Arbeitsumfeld unpassend. Und dort wo strikte Arbeits- oder Schutzkleidung Vorschrift ist, geht’s nicht anders – da muss man durch, sagt die IG Metall.

Was man in der Hitze tun kann, damit die Arbeit im Büro erträglich wird, und wozu der Arbeitgeber verpflichtet ist, erklärt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in BAuA-Praxis kompakt »Sommerhitze im Büro«.

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