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Arbeit im Büro gesund gestalten

Open Space - Wandel in der Büroarbeitswelt

Der Trend ist klar

Rund 40 Prozent aller Erwerbstätigen, etwa 20 Millionen, arbeiten in Deutschland zumindest teilweise in einem Büro. Viele Menschen verbringen also viel Zeit in einem Büro. Und deshalb ist es nicht egal, wie dieses Büro aussieht, wie es gestaltet ist und wie hier gearbeitet wird. All das hat großen Einfluss darauf, ob sich Menschen wohl fühlen und leistungsfähig sind – oder eben unzufrieden und belastet, heißt es in der Trendanalyse des Projekts Prägewelt. Für die Analyse wurden 18 Unternehmen befragt, 55 Interviews mit Expert/innen geführt und 850 Menschen online befragt. Die Broschüre zeigt auf,  dass der Trend tatsächlich in Richtung offener Büros geht. Wenn derzeit Büros gebaut, umgebaut oder umgestaltet werden, dann in Richtung offener Strukturen. Des Weiterne geht es darum, was sich Unternehmen von einem Open Space erhoffen, dass es geteilte Meinungen zum Thema Open Space gibt und wie man den Wandel dennoch einigermaßen verträglich gestaltet. Auch dem Thema Gesundheit bei der Umgestaltung der Büros ist ein Kapitel gewidmet.

Das Verbundprojekt „PRÄGEWELT – Präventionsorientierte Gestaltung neuer (Open-Space-)Arbeitswelten“ untersucht den gegenwärtigen Wandel der Büroraumorganisation und fragt nach den Folgen für Arbeit und Gesundheit der Beschäftigten in den neuen, offenen Büroräumen (Open Space). Ziel ist es, auf der Basis einer ganzheitlichen, interdisziplinären Analyse Ansätze für eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Open-Space-Büroarbeitswelten zu entwickeln.PRÄGEWELT wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut. Im Verbund arbeiten Wissenschaftspartner und Praxispartner zusammen: Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Arbeitsgruppe Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie, AECOM Deutschland GmbH, München und RBS Projektmanagement GmbH, München.

Die Trendanalyse, herausgegeben von Nick Kratzer vom ISF München, kann heruntergeladen werden.

 

 

 

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