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Arbeit im Büro gesund gestalten

Stress-Monitoring und Betriebliches Gesundheitsmanagement

Verhaltensprävention reicht nicht

Digitalisierungsprozesse (mit all ihren Vor- und Nachteilen) halten Einzug in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Smarte Tools wie Gesundheits-Apps und Wearables werden bereits von Betrieben genutzt. Beispielsweise erhalten Beschäftigte so Informationen zu Sport, Ernährung und Lebensführung oder die Tools messen Vital- und Bewegungsdaten. Vorteile digitaler BGM-Lösungen gegenüber konventionellen Maßnahmen sind, dass sie in der Regel schneller, flexibler und individueller sind. Außerdem verzeichnen sie eine größere Reichweite. Alle Anwendungen verbindet zudem das gemeinsame Ziel, das individuelle Gesundheitsverhalten ihrer Nutzerinnen und Nutzer optimieren zu wollen. Das Ziel der Angebote ist erstrebenswert, doch in Bezug auf berufliche Belastungen und Beanspruchungen ist eine alleinige Verhaltensprävention durch die Beschäftigten nicht ausreichend. Für die Entwicklung eines nachhaltigen (digitalen) BGMs ist es notwendig, die Ursachen für arbeitsbedingte Beanspruchungsrisiken zu ermitteln und auf dieser Basis Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu gestalten. Wirksame digitale BGM-Lösungen müssen daher sowohl Verhaltens- als auch Verhältnisprävention gleichermaßen integrieren.

Mehr Informationen erhält das Faktenblatt »Mehr als nur Schrittzähler. Stressmonitoring und Betriebliches Gesundheitsmanagement im 21. Jahrhundert« vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. 

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