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Arbeit im Büro gesund gestalten

Mehr Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit

Immer noch Tote durch Asbest

Die gestiegenen Zahlen führt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf die Aufnahme neuer Berufskrankheiten in die Berufskrankheiten-Verordnung zurück, auf die zusammen 9.303 Verdachtsanzeigen und 2.192 Anerkennungen entfallen.

Im Jahr 2015 starben 2.415 Menschen an den Folgen einer Berufskrankheit. Das bedeutet einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 54 Fälle. Trotz des Verbots von Asbest 1993 gehen noch immer fast zwei Drittel dieser Todesfälle auf den Umgang mit asbesthaltigem Material zurück. Die Zahlen der meldepflichtigen (-1,2 Prozent) und der tödlichen (-5,3 Prozent) Arbeitsunfälle sind im Vergleich zum Vorjahr weiterhin rückläufig. Die meldepflichtigen Wegeunfälle verzeichnen einen leichten Anstieg von 2,8 Prozent, wobei die Unfallquote je 1.000 Versicherungsverhältnisse nahezu stabil ist.

Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der statistische Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" (SuGA), den die BAuA jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt.

Quelle: Pressemitteilung der BAuA

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