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Wachsende Bedeutung psychischer Belastungen bei der Arbeit

Psychische Anforderungen bei der Arbeit nehmen zu: immer kürzere Terminvorgaben und immer dichtere Abläufe sind zu bewältigen, mit immer weniger Personal und oft mit strengen Kosteneinsparvorgaben. Es kommt auf Schnelligkeit, Flexibilität und Mobilität an und auf die Fähigkeit mit ständigen Veränderungen, hohem Leistungsdruck, Kundenansprüchen und einer Flut von Mails und Informationen umzugehen.

Der deutliche Anstieg psychischer Erkrankungen in den letzten 10 Jahren wird von Fachleuten als Folge dieser Veränderung der Arbeitswelt interpretiert. Der berufliche Stress als Reaktion auf diese Intensivierung wird noch weiter zunehmen, das bestätigen 2/3 der Befragten in einer Umfrage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in 2012.

Die seit 1996 durch das Arbeitsschutzgesetz festgelegt grundlegende Aufgabe im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) haben 2012 im Bereich der psychischen Belastungen erst ca. 1/5 der Unternehmen umgesetzt, wie in einer Evaluation des Bundesarbeitsministeriums und der Gemeinsamten Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zu Tage kam.

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist eine Herausforderung für die Betriebe,  denn der umfassende Blick auf Arbeitsbedingungen geht weit über den klassischen und eher technisch verstandenen Arbeitsschutz hinaus. Die große Chance liegt in der Beurteilung derjenigen Faktoren, die eine zentrale Auswirkung auf flüssige Prozesse, effiziente Aufgabenerledigung, Qualität der Dienstleistungen und Produkte und ebenso auf die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten haben: die Organisation der Arbeit und das Management des gesamten Betriebes. Sie sind Grundlage für die Produktivität.

Psychische Belastungen und Beranspruchungen  

Anforderungen und Einwirkungen in der Arbeitssituation, die auf den Menschen psychisch wirken werden als psychische Belastungen bezeichnet. Psychisch umfasst mentale/ geistige, emotionale und soziale Aspekte. Auch die Einwirkungen aus der Arbeitsumgebung auf die Sinnesorgane, wie Licht, Gerüche oder Geräusche wirken psychisch. 

Berufe und Tätigkeiten haben typische Profile psychischer Belastungen. So fordern erzieherische oder pflegende Berufe ein hohes Maß an emotionalem Einsatz, viele Call Center Agenten werden durch kurzgetaktete Fremdsteuerung per Telefonanlage hoch gefordert, Beschäftigte in Jobcentern durch schwierige Kunden. Psychische Belastungen durch Mängel in der Arbeitsorganisation und bei den sozialen Beziehungen in der Arbeit werden allerdings bei Umfragen am häufigsten als Stressursachen genannt.

Eine psychische Belastung am Arbeitsplatz macht nicht automatisch krank. Es kommt bei jedem Einzelnen auf seine Erfahrung, sein Wissen, seine Gesundheit und jeweils auf die konkreten Umstände in der Arbeitssituation an, ob sie entspannt oder stressig empfunden wird und leicht oder angestrengt bewältigt werden kann. Ausmaß und Zahl der einwirkenden psychischen Belastungsfaktoren und die Möglichkeiten zu ihrer Bewältigung bestimmen zusammen letztlich die Gefährdung der Beschäftigten bei eine bestimmten Tätigkeit. Psychische Belastungen werden immer individuell verarbeitet, so wie auch körperliche Belastungen. Ohne Einbezug der Beschäftigten bei der Beurteilung ihrer Arbeit geht es deshalb nicht.

Belastungen werden in der Fachwelt als neutrale Einwirkungen verstanden (im Unterschied zum Alltagsverständnis), die kurzfristige Wirkung auf den Mensch wird als Beanspruchung bezeichnet. Es geht nicht darum psychische Belastungen grundlegend zu vermeiden, sondern ein menschengerechtes Maß zu finden. Denn psychische Beanspruchung kann zu positiven Effekten wie Motivation, Ansporn und Lernen oder Training führen. Wird es aber zuviel, führt Überbeanspruchung zu gesundheitskritischen Folgen in Form von Stresszuständen. Auf Dauer macht Stress krank.

Unterforderung durch sich ständig wiederholende einfache Tätigkeiten hat ebenfalls kritische Folgen, wie psychischer Ermüdung und Monotonie.

Langfristig können Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen wie Depression oder burnout Folgen von andauernder psychischer Fehlbeanspruchung sein.

Rechtsgrundlagen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen wird im Arbeitsschutzgesetz gefordert und auch in der Bildschirmarbeitsverordnung ausdrücklich formuliert. Normen und Regelwerke bieten die Messlatte für die Prüfung der Arbeitsbedingungen. Die GDA-Leitlinie definiert Mindestanforderungen.

Arbeitsverhältnisse im Fokus

Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen und damit der Verhältnisse am Arbeitsplatz ist Inhalt der Gefährdungsbeurteilung. Es geht nicht darum einzelne überlastete Beschäftigte aufzuspüren um ihnen Einzelfallhilfe zukommen zu lassen. Vielmehr soll die Gestaltung der Arbeit anhand der gesicherten Erkenntnisse der Arbeitswissenschaft, Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin geprüft werden: Ist die Arbeit so gestaltet, dass im Allgemeinen eine arbeitsbedingte Erkrankung vermieden werden kann? Entspricht sie den Gestaltungsgrundsätzen menschengerechter Arbeit, wie sie in Regelwerken und Normen definiert sind? Bewerten die Beschäftigten die Merkmale ihrer Arbeitsbedingungen als akzeptabel?

Die staatlichen Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträger fordern ein systematisches Vorgehen. Bedenkt man das Ziel – die Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen durch psychische Fehlbelastungen – dann sind Vollständigkeit und anerkannte Methoden der Gefährdungsbeurteilung die beste Voraussetzung für spätere wirksame Schutzmaßnahmen.

Der Einfluss privater psychischer Belastungen ist neben den arbeitsbedingten Faktoren grundsätzlich ebenso vorhanden und ergibt eine Gesamtwirkung auf den Menschen. Auch gesellschaftliche Bedingungen, wie der Arbeitsmarkt oder die Vereinbarkeitsproblematik für Frauen mit Kindern spielen eine Rolle. Wieviel das eine oder andere ausmacht, ist kaum abgrenzbar.

Die Gefährdungsbeurteilung richtet sich auf Belastungsquellen bei der Arbeit und bewertet diese. Trotzdem ist es wichtig, für Einzelne, die wegen persönlicher Schicksale gesundheitlich und leistungsmäßig eingeschränkt sind, Unterstützungsangebote bereitzuhalten – das liegt im Interesse des Betriebes und ist Teil der Führsorgepflicht der Führungskräfte.

Mindestanforderungen an Analyse und Bewertung

1. Anforderungen an die Analysebereiche – Inhalte der Gefährdungsbeurteilung

Die systematische Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen umfasst die Analyse in den Bereichen Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel einschließlich Software, Arbeitsaufgaben, Arbeitsorganisation und Arbeitszeit sowie soziale Beziehungen bei der Arbeit. So beschreiben es das GDA Leitlinienpapier für die Aufsichtstätigkeit der Arbeitsschutzbehörden und die Handlungshilfen der Arbeitsschutzinstitutionen.

Die Beurteilung ist nach Art der Tätigkeit vorzunehmen, das erfordert eine Festlegung der typischen Tätigkeiten bzw. Arbeitsplätze im Betrieb. 

Bild 1: Systematik der Analysebereich mit beispielhaften Belastungsquellen. (nach GDA: Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz 2012, ergänzt)

Besondere Tätigkeiten im Betrieb, sei es Außendienst, der Umgang mit schwierigen Kunden, Überfallrisiken in Banken, Bedrohungen durch Bürger/Klienten in Job Centern oder in der sozialen Arbeit, besondere Leistungsanreizsysteme, Fließbandarbeit oder prekäre Arbeitsbedingungen in befristeten und Teilzeitverhältnissen müssen bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Auch Alter und Geschlecht sind Faktoren die einbezogen werden sollen.

2. Anforderungen an die Prozessqualität - Organisation der Gefährdungsbeurteilung

Die staatlichen Aufsichtsbehörden und Arbeitsschutzinstitutionen fordern für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nicht nur die Beurteilung aller möglichen Belastungsfaktoren sondern auch eine ausreichende Qualität der Durchführung.

Eine gute Prozessqualität bedeutet:

Qualitätssicherung – Fachliche Beratung im Betrieb und Aufsicht

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt/die Betriebsärztin sind die fachlichen Berater des verantwortlichen Unternehmers bzw. Arbeitgebers. Sie haben die Aufgabe, sie bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung zu unterstützen und bei Bedarf zum passenden Konzept und den Methoden zur Analyse psychischer Belastungen zu beraten, ebenso bei der Schlussfolgerung aus den Ergebnissen und der Maßnahmenentwicklung.

Die DGUV Vorschrift 2 definiert diese Aufgaben im Bereich der Grundbetreuungszeiten und der betriebsspezifischen Einsatzbereiche für beide Kräfte. Selbstverständlich kann der Arbeitgeber auch andere Fachleute, Arbeitspsychologen z.B. zur Beratung hinzuziehen. Unfallversicherungsträger und Arbeitsschutzinstitutionen bieten eine ganze Reihe von Analysewerkzeugen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und Beratung an.

Die staatlichen Arbeitsschutzbehörden prüfen die Umsetzung und die Qualität der Durchführung (Vollständigkeit, Prozessqualität), wenn sie im Rahmen von Beratung und Kontrolle die Betriebe aufsuchen. Sie sind berechtigt, dem Betrieb Auflagen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung zu machen.

Analyseverfahren psychischer Belastungen

Psychische Belastungen lassen sich mit den folgenden Methoden analysieren:

Sie dienen der Grobanalyse und Erfassung erster Hinweise auf mögliche Belastungen. Ergänzend können neben Krankenstandsdaten, Fälle des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und Informationen über Arbeitsrückstände, Fehlerquoten oder Fluktuation Hinweise über Belastungsschwerpunkte geben.

Die Beurteilung der Belastungsfaktoren  erfolgt durch die Beschäftigten. Je nach Umfang des Fragebogens kann die Arbeitssituation mehr oder weniger differenziert erfasst werden. Kürzere Fragebogen können als Grobanalyse für einen ersten Überblick sorgen. 

Bild 2: Auszug aus einem Fragebogen zu Psychischen Belastungen (Impulstest alt, neuer Impulstest2 liegt vor: https://www.impulstest2.com) Hier werden Istzustand (Impulszahl) und Sollzustand (Wunschzahl) abgefragt.

Die Beurteilung der Belastungsfaktoren erfolgt durch die Interviewten. Die Erarbeitung der Ursachenzusammenhänge und Hinweise auf Verbesserungen sind möglich. Das Verfahren ist sinnvoll in ausgewählten Bereichen zur Feinanalyse einsetzbar, in kleineren Betrieben auch flächendeckend in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen. In Kleinstbetrieben ist ein moderiertes Gruppengespräch mit der gesamten Belegschaft denkbar.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erarbeiten mit Hilfe geschulter, neutraler Moderation die psychischen Belastungsfaktoren, Ursachen und Verbesserungsvorschläge über mehrere Sitzungen hinweg. Ein Gesundheitszirkel ist ein Instrument der Feinanalyse.

Die Beurteilung erfolgt durch außenstehende Experten auf der Grundlage des wahrgenommenen Geschehens, weiterer Informationen (z.B. Krankenstände) und der Aussagen von Befragten. Die Verfahren wird zur Feinanalyse an ausgewählten Arbeitsplätzen eingesetzt.

Überblick über Analyseverfahren

Eine Fülle von wissenschaftlich getesteten Analysemethoden stehen zur Verfügung, den besten Überblick bietet die Toolbox der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de). Einige Verfahren sind in allen Branchen, andere nur in bestimmten Tätigkeitsbereichen einsetzbar.  Die folgende Übersicht ordnet die Verfahren nach Präzisionsstufen (Grobanalyse, Feinanalyse) und nach den Anforderungen an die durchführenden Personen. Screnningverfahren können von geschulten Personen ( durch Weiterbildung oder der Betriebsarzt) im Betrieb durchgeführt werden. Für Expertenverfahren wird mehr arbeitswissenschaftliche Qualifikation benötigt. Nur sehr einfache Checklisten der Grobanalyse lassen sich von ungeschulten Personen nutzen, allerdings ist auch hier unbedingt Hintergrundwissen erforderlich.  

Bild 3: Übersicht über anerkannte und in der Praxis verwendete Verfahren zur Analyse psychischer Belastungen.

Fragebögen und andere Erhebungsmethoden können sich auf die von außen einwirkenden Belastungen (in einigen Verfahren auch Stressoren = Stressursachen - genannt), die Beanspruchungen  (bspw. Konzentrationsprobleme, Ermüdung, Stresszustände) und deren Folgen, Gesundheitsbeschwerden und Erkrankungen, beziehen. Die Analyse der Belastungen gibt direkte Hinweise auf Ursachenbereiche. Informationen zu Gesundheitsbeschwerden können hilfreich für die Entwicklung von Präventionsangeboten sein.

Bei Beteiligungsorientierten Verfahren erfolgt die Beurteilung ausschließlich durch Beschäftigte. Expertenverfahren kombinieren in der Regel den Einbezug der Beschäftigten, zumindest ausgewählter Gruppen oder einzelner "Stellvertreter" für eine Arbeitstätigkeit mit der Beobachtung per Expertenblick. Ohne die Betroffenen geht es allerdings nicht.

Riskobewertung und Handlungsbedarf

Grenzwerte gibt es bei der Beurteilung psychischer Belastungen nicht. Einige Verfahren bieten Hinweise auf kritische Ergebnisse (z.B. Impulstest2), andere ermöglichen Vergleiche mit Branchendaten (z.B. COPSOQ). Es kann sinnvoll sein, sich vor einer Befragung auf Richtwerte für den Handlungsbedarf gemeinsam im Betrieb zu verständigen. Bei Befragungsaktionen gilt es zu bedenken, dass eine Beschäftigtengruppe von 20 %, die meistens und oft starke Belastungen angibt, nicht unerheblich ist. Können 20 % von potentiellen Krankentagen vermieden werden, wäre das ein deutlicher Nutzen für den Betrieb.

Die Ergebnisbewertung sollte möglichst mit Einbezug von Fachleuten vorgenommen werden. Ergebnisse müssen vor dem Hintergrund der jeweilige Tätigkeit eingeschätzt werden.

Ablauf in Schritten

Die Gefährdungsbeurteilung und die Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes unterliegen den Informations- und Beteiligungsrechten von Interessensvertretungen (Betriebsrat, Personalrat, Mitarbeitervertretung).  Der Ablaufprozess muss das berücksichtigen. Sinnvoll ist es, ein gemeinsames Steuergremium zu bilden bzw. den Arbeitsschutzausschuss oder einen Arbeitskreis Gesundheit hierfür zu nutzen.

Bild 4: Ablaufmodell für eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

Akteure bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb sind: Geschäftsführungsvertreter, zuständige Führungskräfte, Interessenvertretung, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Schwerbehindertenvertretung und weitere Fachkräfte nach Bedarf.

Eine Verzahnung der Analyse psychischer Belastung mit den anderen Teilen der Gefährdungsbeurteilung und die Integration in das gesamte Arbeitsschutzhandeln im Betrieb sind für den Erfolg der Maßnahmen unabdingbar. Die völlige Trennung von "technischem" Arbeitsschutz und Mitarbeiterbefragungen im Rahmen von Gesundheitsförderung oder Gesundheitsmanagement ist nicht sinnvoll. Zumindest im Arbeitsschutzausschuss sollte eine Gesamtkoordination stattfinden.

Ohne eine gute Vorabinformation läuft man Gefahr, bei der Analyse psychischer Belastungen auf Ablehnung bei Beschäftigten zu stoßen. Beschäftigte, die sich unter psychischen Belastungen nicht viel vorstellen können, entwickeln schnell Ängste vor Leistungskontrolle oder ähnlichem. Zudem ist das Thema immer noch tabuisiert.

Wird eine umfangreiche Befragungsaktion geplant, ist eine große Teilnahme der Belegschaft wichtig, sonst leidet die Aussagekraft der Ergebnisse. Die Information über die möglichen psychischen Belastungsfaktoren bei der Arbeit und die gesundheitliche Wirkung gehört nicht nur in die Vorbereitungsphase der Gefährdungsbeurteilung, sondern ist auch ein Teil der Unterweisungspflichten im Betrieb. Beides lässt sich gut kombinieren. 

Mitbestimmung

Es ist Aufgabe der betrieblichen Interessenvertretungen die Umsetzung der gesetzlichen Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung zu überwachen und einzufordern. Mitbestimmungsrechte  bei der Auswahl der Analysemethoden gibt es nach aktueller Rechtsprechung für den Betriebsrat. Bei der Auswahl der Maßnahmen  greift für alle Formen der Interessenvertretung die Mitbestimmung. 

Ein gemeinsames Vorgehen der Betriebsparteien ist in allen Fällen sinnvoll und fördert die Akzeptanz bei den Beschäftigten.

Rechtsquellen und Normen

Gesetze und Verordnungen
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften, Regeln und Informationen
Normen

Literatur und Links 

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.):
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Erfahrungen und Empfehlungen.
Berlin (Erich Schmidt Verlag) 2014

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA:
Empfehlung zur Umsetzung Gefährdungsbeurteilung psych. Belastungen
Kurzbroschüre der Träger der GDA, 2014, download unter  www.gda-portal.de 

BMA, BDA, DGB:
Gemeinsame Erkl
ärung Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt.
5. September 2013. verfügbar als  download  (92 KB)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/inqa (Hrsg.):
Kein Stress mit dem Stress. Eine Handlungshilfe für Betriebs- und Personalräte. 
Berlin 2013, download unter www.inqa.de 

TBS NRW (Hrsg.):
Psychische Belastungen - Schritt für Schritt zum Erfolg: Wie Interessenvertretungen das Thema "psychische Belastungen" im Betrieb aufgreifen können.
Reihe Arbeit, Gesundheit, Umwelt, Technik Heft 77, Dortmund 2013 

Bundesrat: Verordnungsantrag der Länder Hamburg, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein
Entwurf einer Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastung bei der Arbeit.
Drucksache 315/13, beschlossen am 3.5.2013, verfügbar als  download  (270 kB)

DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg.):
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen - Tipps zum Einstieg.
Berlin 2013, download unter www.dguv.de

Nationale Arbeitsschutzkonferenz:
Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz.
Berlin 2012, www.gda-portal.de

Nationale Arbeitsschutzkonferenz:
Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation.
Berlin 2011, www.gda-portal.de

Gewerkschaft ver.di:
Online-Portal Gefährdungsbeurteilung
mit vielen Informationen und Verweisen  

Matthias Holm, Max Geray:
Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung, Handlungshilfe
hg. von INQA und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund 2006 

 

Beschreibung der Verfahren

Toolbox www.baua.de: Impulstest2, KFZA, SALSA,  BASA, BEBA, BAAM, ABETO, COPSOQ, SIGMA, TAI, TBS, RHIA/VERA, ISTA, SGA, KPB, START-Verfahren,  ASCA, ChEF, KABA, Leitfaden Gefährdungsbeurteilung und mehr 

Auswahl anerkannter Beurteilungsverfahren

Plattform Gefährdungsbeurteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und GDA: http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de

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